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Paula Lieben Lernen
Paula Lambert
Prävention und Blick in die Zukunft
From 389 - Und dann kam Paul — May 5, 2026
389 - Und dann kam Paul — May 5, 2026 — starts at 0:00
Before we say that it is a Camp Paula Inner Child Summer Camp. Not for firms. We will the inner kids to bring. And the indet statt vom 11. bis 14. Juni in Brandenburg. Infos dazu gibt es auf Instagram und auf meiner Homepage natürlich paulalambert.de und ganz sicher in den Shownotes. Ich freue mich auf euch. Und nicht vergessen, auf Tour gehe ich auch noch. So, jetzt geht's aber los, Matthew. We have a fantastic . I thought that you are . And what is that you were after the eye . Und wie das dazu kam, das besprechen wir jetzt, aber ich würde sagen, fang einfach mal vorne an, oder? Ja, hi und herzlich willkommen. Von meiner Seite aus. Wo fange ich an? Ich sage, oder ich bin Matthea, 29 und, freue mich total hier zu sein. Es war ja irgendwie so eine spontane Idee, aber genau. Ich wurde verlassen, weil mir die Brust abgestorben ist und wie es dazu kam, ich fange eigentlich gerne mit der Geschichte meiner Mama an, bevor ich bei mir anfange, weil es so ein bisschen darauf aufbaut. Meine Mama ist, als ich 13 war, an Eierstockkrebs erkrankt. Es war sehr jung, war Ende 30 und es wurde ziemlich klar, dass sie viel zu jung ist für so eine Erkrankung. Also wurde meine Mama auf die Genmutation jetzt ja getestet, quasi, weil man da irgendwie schon gesehen hat, okay, es gibt hier Auffälligkeiten in der Familie. Hat man meine Mama getestet und dann kam eben raus, dass es die Trägerin dieser Genmutation ist. Für alle, die jetzt sich fragen, bitte was. Das ist genau das, was Angelina Jolie auch hat, zum Beispiel. Also es gibt viele Frauen, beziehungsweise ganze Frauen , Famil iensysteme, die an dieser Mutation quasi erkrankt sind, leiden. Ja, auch Männer, also tatsächlich auch Männer. Genau. Und die führt halt dazu, dass man ein enorm hohes Risiko hat, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. Also beispielsweise vor der OP lag mein Risiko bei 80 Prozent Erkrankungswahrscheinlichkeit, um es vielleicht ein bisschen einzuordnen, um es abzukürzen. Wir Kinder wurden dann auch getestet. Meine Schwester hat es zum Glück nicht bekommen und ich habe das goldene Ticket gezogen und bin quasi Genträgerin und habe mich dann mit 24 dazu entschieden, mir die Brust prophylaktisch abnehmen zu lassen. Wie alt warst du, als du erfahren hast, dass du es trägst? 18. Also ich war sehr jung noch, zum Glück. Also ich hatte genug Zeit, diese Entscheidung zu treffen, weil ich mit 24 sehr früh dran war. Was hat es mit dir gemacht, das zu wissen? Also, das hat ja weitreichende Konsequen zen. Als ich jung war, habe ich es noch nicht verstanden. Da war ich im Panikmodus, weil meine Mama war krank. Und als meine Mama dann aber gestorben ist nach einem Rezidiv, als ich 21 war, wurde das sehr bedrohlich und sehr klar, weil ich wirklich Copy-Paste aus dem Kopiere meine Mama bin. Also die Verwandten alle sagen, dass es gruselig ist, wie ähnlich wir uns sind, die Mimik, Gestik, der Körper. Also wir sind einfach eine Person und zu sehen oder den wichtigsten Menschen an dieser Erkrankung sterben zu sehen, macht, also verändert ganz, ganz viel in einem. Und da war für mich dann klar: Okay, ich muss den Weg der prophylaktischen OPs gehen und jetzt für meine Gesundheit quasi kämpfen. Beschreib mal, wie die Prophylaxe aussieht dann. Genau, ich war erstmal. Was wird alles entfernt? Ja, also ich war erstmal in so einem Hochrisikoprogramm. Man kann sich auch gegen die Prophylaxe entscheiden, für Früherkennung. Ich habe mir aber die Brust abnehmen lassen und auch jetzt vor viereinhalb Monaten die Eierstöcke und Eileiter. Du hast dir eine Brust abnehmen lassen? Nee, beide. Gleichzeitig. Genau, beide gleichzeitig. Und die Nekrose entstand? Zwei Wochen später. In der einen Brust. Genau, auf der rechten Seite. Und das war Brustwarze mit Haut. Es ist eine Komplikation. Bei mir ist total unwahrscheinlich, weil ich jung bin, fit, gesund, ich trinke nicht, ich rauche nicht, mache viel Sport. Ist trotzdem passiert. Genau, und dann musste ich nochmal operiert werden und bin halt aufgewacht und da war einfach keine Brust mehr. Also ich war darauf auch nicht vorbereitet. Ich dachte, die setzen irgendwie ein kleineres Implantat ein. Oder ja, mal gucken, es wird schon irgendwas gehen. Und da war dann einfach nichts mehr. Haben die sich besondere Mühe gegeben mit der Nahtführung oder haben die einfach, wie Ärzte das manchmal so machen, zack, in der Mitte, einen Schnitt und alles raus. Also, ich hatte großes Glück, dass ich einen ganz tollen Arzt hatte, der hat wunderschöne Narben in die Brustfalte gesetzt, also ganz versteckt durch die Nekrose und das Absterben der halben Brustwarze habe ich natürlich jetzt auch quer auf der Brust eine Narbe und nur noch eine halbe Brustwarze. Aber heute kann ich sagen, es ist okay. Damals war es schon schlimm. Also es war schon echt krass. Und als diese OP stattfand, die erste, da warst du in einer Beziehung. Genau, ich war frisch verliebt, ein Jahr und dachte auch, das ist der Mann meiner Träume, der Papa meiner Kinder. Ja, und dann kam das Leben dazwischen und die Realität. Und ja, jetzt sitze ich hier. Habe heute zum Glück einen neuen tollen Partner, aber damals war es schon eine sehr intensive Zeit. Und im Endeffekt bin ich auch der festen Überzeugung, dass das daran auch zerbrochen ist. Habt ihr euch vor im Vorfeld dann darüber unterhalten, wie das sein wird? Und also, ja, das ist zwar ein behämmertes Thema, wenn es um Leben und Tod geht, aber ja, vielleicht war er Fan deiner Brüste und hat gesagt, oh Gott, wie schrecklich. Vielleicht hat er auch gesagt, mir sind die Brüste egal, Hauptsache du lebst, wie war das? Also vorher war es alles total easy peasy, die Traumreaktion. Ich erzähle es beim vierten Date, und der Typ nimmt meine Hand und sagt, wir schaffen das und es ist doch alles egal. Heute weiß ich, dass diese Reaktion nicht der Realität entspricht Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Brust weg war, die Rechte, war auch alles gut. Also es war okay. Ich muss dazu sagen, er war ein übelster Workaholic, ist es wahrscheinlich immer noch. Und dadurch habe ich so das Gefühl gehabt, dass die Komplikation und nicht bei mir sein zu können oder das Gefühl haben, bei mir sein zu müssen, es war einfach zu viel Druck für ihn. An dem er zerbrochen ist, weil sein Ego und die Karriere einfach im Vordergrund standen. Und das war dann auf jeden Fall plötz lich jemand, der hat nicht mehr ihn behimmelt und angesehen, als ob er der weiß ich nicht was wäre, sondern ich hatte einfach gerade so Kraft für mich selber. Und deswegen glaube ich, dass das nur durch die Komplikation erst schwierig geworden ist, weil ich einfach eigentlich total toff damit umgehe und da durchmarschiert wäre. Nur ist es halt einfach leider anders gekommen und ich glaube, es war zu viel oder ja, es hat er dir beim Schlussmachtgespräch irgendwie, also hat er das aufgeführt als Argument oder hat er nur gesagt, ich kann nicht mehr, ich muss mehr arbeiten? Oder du bist es nicht oder weiß ich nicht. Es ist lustig, dass du es fragst, weil er hatte, ich kann es jetzt einfach so sagen, nicht die Eier nach Hose Schluss zu machen, sondern das war so ein Prozess. Man spürt es ja als, ich würde sagen, als Frau, vielleicht auch als Mann, wenn man auf der anderen Seite steht, man merkt ja, wenn eine Person sich immer mehr entfremdet und entfernt. Und ich habe dann gedacht, die ganze Zeit, okay, ich bin schuld daran, ich habe die Beziehung belastet, wegen dieser Situation hat mich noch kleiner gemacht. Und er hat auch so das Talent gehabt, mir das Gefühl zu geben, dass ich wie so ein Opfer bin. Also in so eine Opferrolle hat er mich reingedrängt. Und ohne ihn hätte ich das gar nicht geschafft und ist dann regelmäßig ausgeflippt in Monologen. Da haben wir eine Pause gemacht. Aber du kannst du ja gar nichts dafür, was dir das passiert ist. Ja. Aber war der gleich alt? Ein bisschen älter als ich. Also ein halbes Jahr älter, glaube ich. Aber bis dahin war halt noch nie was schwer. Also, es ist wirklich so, ich sage jetzt mal übertrieben mit goldenem Löffel in den Mund geboren worden. Eigentlich ein toller Mensch. Also deswegen fühlt es sich gerade auch ein bisschen falsch an, ihn zu bashen, weil ich heute gar kein Bashing habe. Aber es ist finde das interessant, wie Menschen darauf reagieren, weil wir wissen ja auch , dass viele Partner tatsächlich leider sich verabschieden, sobald die Frau an Krebs erkrankt. Ja, ich glaube, es war im Endeffekt eine pure Überforderung und auch eine Form von Verlust angst. Aber auch, dass die Realität, dass das Leben vielleicht mit mir anders verläuft als mit einer Frau, die das nicht hat, weil es ist natürlich herausfordernd. Aber wir hatten eine Pause, und ich habe dann vom Bauchgefühl, es ging dann zwei Wochen, drei Wochen und er hat mich aber nicht in Ruhe gelassen. Also es kam dann die ganze Zeit Kontakt von ihm. Und irgendwann habe ich halt gesagt, so entweder oder mir reicht es jetzt und dann habe ich Schluss gemacht, weil es kein Ja und ich habe gelernt, alles, was kein klares Ja ist, ist Nein. Und dann waren wir getrennt und hat er mich trotzdem nicht in Ruhe gelassen. Kam immer wieder an. Also wir waren dann bestimmt noch eineinhalb Jahre wie zusammen , bis ich irgendwann verstanden habe, okay, ich werde hier voll manipuliert, was fest aus Verlustangst lasse ich alles mit mir machen, alles zu machen, obwohl wir gar keine Beziehung mehr haben. Also, das Commitment war nicht da. And habe ich irgendwann gesagt, so and jetzt is Schluss. And seitdem haben wir eigentlich keinen Contact mehr, hat mich jetzt ein paar Mal gestalkt bei LinkedIn, obwohl er jetzt schon verheiratet is mit Frau. Er müsste ja auch wissen, dass ich es sehe mit Kind. Also nicht mal ein Jahr später geheiratet und Kinder bekommen. Ja . Als du dann aufgewacht bist nach der OP und gesehen hast, okay, mein Körper hat sich jetzt radikal verändert, das ist ja ein Einschnitt, buchstäblich. Erinnerst du dich, was dir durch den Kopf gegangen ist? Ich weiß noch ganz genau, dass ich aufgewacht bin. Ich hatte extrem Schmerzen, habe mich an die Brust gefasst und ich war nicht darauf vorbereitet, dass da nichts ist. Und da war aber nichts. Und deswegen, ich spüre das gerade auch im ganzen Körper. Das ist was, was ich gar nicht beschreiben kann, weil das so , also das war , ich konnte es gar nicht einordnen. Ich habe dann total gewe int, war aber irgendwie auch im Schock und habe mich aber auch nicht getraut, an mir runterzugucken. Also daran habe ich mich dran. Ich habe gefühlt, links und rechts und es ist anders und irgendwie ist da auch so eine Pumpe, die gesaugt hat. Ich habe es aber nicht einordnen können. Aber ich habe mich nicht getraut zu gucken. Und dann kam irgendwann der Oberarzt und hat mir das erklärt, und am Anfang hatte ich halt einen Riesenpflaster mit so einer Wackpumpe und einer Drainage und habe das nicht gesehen. Aber ich erinnere mich auch sehr doll an den Moment, wo wir es zusammen das erste Mal gesehen haben. Und das ist, ich habe mich gefühlt wie ein Monster. Ich konnte mich gar nicht angucken. Es war wirklich schlimm. Und ich bin eigentlich eine super selbstbewusste Frau. Ich liebe meinen Körper trotz all, also mit allen Makeln, die er so hat. Und ich war völlig, also ich war wie ein mickriges Häuf chen und habe mich entstellt gefühlt wie ein Monster und dachte so so, und sonst hast du du dir gedacht, bist zu dick und jetzt schickst du erstmal, wie glücklich du eigentlich warst, also wie schön der Körper vorher war. Das merkt man erst, wenn man dann plötzlich mit nur einer Brust im Spiegel sieht und erstmal versteht, was da überhaupt, also man versteht gar nicht, was da passiert, kann es gar nicht einordnen. Man verliert komplett den Bezug oder das Gefühl zum Körper. Jetzt sagst du wieder: eine Brust, also haben die erst die eine abgemacht und dann nach einer Weile die zweite oder erklär mir. Es waren beide, also man entfernt das Brustdrüsengewebe und die Brustdrüsen und setzt Implantate ein, macht zu und dann war alles gut. Das ist die eigentliche OP. Und bei mir kam aber leider nach zwei Wochen diese Wundheilungsstörung. Und dann musste man rechts quasi das Implantat rausnehmen, viel Haut wegnehmen, Brustwarze und es musste erstmal heilen mit einem Expander. Da sind wir, alles klar. Ich war gerade verwirrt. Weil für mich das so klar ist, wenn man das so runterradert. Ich vergesse oft, dass das für jemanden, der außenstehend ist, gar nicht so klar ist, was da. Also für mich sind meine Brüste auch so total , also ist ein Teil von mir, aber es ist sehr medizinisch. Ich zeige die auch allen, also jetzt nicht allen Männern, aber Frauen oder so, also wer die sehen will, kann auch mal gucken. Es ist so ganz entfremdet irgendwie. Ja . Was ja eigentlich schade ist, ne? Kennst du diese Läuferin, die immer oben ohne läuft? Ja, total cool. Also richtig schön und auch für viele, glaube ich, empowerend, weil es gibt auch die Option gibt, es nicht aufzubauen , sich gegen Brüste zu entscheiden. Da kenne ich viele Betroffene, die nicht ernst genommen werden von Ärztinnen und Ärzten, weil die halt sagen: Nee, eine Frau muss doch Brüste haben und sie spinnen doch, so nach Motto . Für mich war es aber keine Option. Also ich wollte Brüste haben. Ich war 24. Also keine Brust war für mich, vielleicht auch aus gesellschaftlichem Druck irgendwie keine Option . Ja. Also für alle, die diese Frau nicht kennen, die ist Überlebende, die hat also beide Brüste wurden entfernt und sie joggt, weil sie ja jetzt keine Brüste mehr hatte, über die man sich aufregen könnte als Gesellschaft, joggt sie oben ohne. Natürlich, surprise, regnen sich die Leute trotzdem auf, weil sie da zwei Narben hat. Und das ist aber eine ganz tolle, leensblustige Britin, die einfach sensationellen Content macht. Und mir fällt gerade ihr Name nicht ein, aber. Die haben ja auch nicht. Ihr findet sie bei Instagram kann man auch nach Dingen suchen. Das lohnt sich anzugucken, weil es einem so die Schönheit des Seins nochmal so vor Augen führt. Und vor allen Dingen auch zeigt, dass sich kein Körper verstecken muss. Also auch wenn man keine Brüste hat als Frau oder Riesen Narben, das musste ich auch erst verstehen. Auch jetzt durch die zweite OP mit den Eierstöcken und diesem Verlust der Identität. Also klar, ich rede mir mal ein, es macht mich nicht zur Frau, ob ich fruchtbar bin oder nicht, und irgendeine Hormone und alles. Aber was dann trotzdem mit einem passiert im Inneren, ist einfach was anderes. Und irgendwie so zu sehen, okay, auch wenn es anders ist, ist es nicht weniger wert . Also, ich finde sie auch ganz toll und ich glaube, sie gibt auch sehr vielen Überlebenden Mut, auch zu den eigenen Narben zu stehen. Ja. Ja. Die einfach Narben des Überlebens sind. Darum finde ich da überhaupt nichts anrüchig dran. Oder blöd oder irgendwie, also verstehe ich nicht, aber ich verstehe so vieles nicht da draußen. Lass mal chronologisch bleiben, bitte, sonst ist das zu wuselig. Okay. Viel auch so zu checken, was passiert, wenn man vielleicht nicht im Thema ist, weil das ja ein massiver Eingriff ist. Du warst ja so, so jung, als das passierte . Und dieses Thema Tod ist ja eigentlich mit 24 noch nichts, mit dem man sich so beschäftigt. Ich nehme an, dass dein Freundeskreis dann auch plötzlich damit konfrontiert war, dass es den Tod gibt in diesem Leben. Ja, absolut. Also ich war 21, als Mama gestorben ist und es war für alle ein Schock, weil sie ist einen Monat, bevor sie gestorben ist, mit Rezidiv ins Krankenhaus als fitte Frau. Und also wir dachten, wir haben das früh genug entdeckt, das Rezidiv, und alles wird gut. Und dann ging es halt sehr schnell berg ab und weil schon gestreut war. Nee, es war nirgendwo eine Metastase, es war Wasser. Also es war dann überall Wasser im Körper und im Endeffekt war es dann multiples Organversagen am Ende und nicht der Krebs selber. Es ist halt dieser Heimtücke, also diese Heimtücke beim Eierstock Krebs, der ihn so , man nennt ihn ja auch Stiller Killer. Ja Ja, und wir waren wirklich, also ich war damit konfrontiert, überfordert, aber meine Freunde eben auch. Aber ich habe sehr schnell in meinem Leben gelernt, dass sich in solchen Zeiten zeigt, wer wirklich Menschen sind, die da sind , die auch Entfernung aushalten, Distanz. Das ist was, was ich auch generell durch mein Leben zieht, wenn ich eben diese OPs habe oder meine schlechte Phase habe, dass ich mich distanziere. Und ich weiß jetzt ganz genau, wer immer da ist, auch wenn ich mich mal zurückziehe. Also, ich habe meinen, also es kann ich an einer Hand abzählen, die Freunde, die ich aber für immer auch haben werde und die mit mir diesen Weg gehen. Und ich habe es jetzt auch gerade wieder mit Freundinnen, die mich dann anfeinen, weil ich zu weit wegscheine . Es ist wirklich so ein . Ja, es ist einfach sehr viel. Ich verstehe auch, dass es für andere Menschen sehr viel ist, aber man lernt schnell, wer wirklich Freund ist und wer einfach nur bekannter. Das sortiert sich dann früh aus. Ich meinte 24, weil das Jahr deiner OP war. Und ich glaube, das ist für den Freundeskreis dann eben nochmal nahbarer, wenn es dich dann tatsächlich aktiv betrifft, auch wenn noch nichts geschehen war. Oder hatten die schon verändertes Gewebe gefunden? Nee, zum Glück nicht. Also es war zum Glück alles sauber. Ich muss nur dazu sagen, es war zu Zeiten von Corona. Also konnte mich bis auf meinen damaligen Partner niemand im Krankenhaus besuchen, worüber ich aber auch froh bin. Weil so hat mich keiner wie so eine Kranke, im Bett gesehen, im Krankenha us. Und ja, erst als ich wieder, sag ich mal, fit genug war, haben die das, glaube ich, gar nicht so wahrgenommen. Und ich bin da auch so, dass ich sie nicht so mitnehme auf der Reise. Also, ich halte dieses Thema aus meinem Freundeskreis sehr weit weg, weil ich sie nicht belasten will, weil es einfach ja mit so einer Schwere kommt. Und eben, wie du sagst, auch mit dieser großen Angst zu Erkrankungen und dem Thema Tod, was wir ja gerne ausklammern, aber es ist ja so, wir haben ja auch alle Angst vor Krebs, weil es tödlich enden kann. Es ist ja einfach dieser große, dieses große rosa Pony, was im Raum steht, was aber keiner ausspricht . Hat deine Schwester ein Thema damit, das dich erwischt hat und sie nicht? Es ist ganz schwierig für sie, ja, weil ich natürlich ihre kleine Schwester bin. Sie hat ihre Oma und Mama daran sterben sehen und jetzt bin ich irgendwie die kleine Schwester, die es auch hat und sie kann nichts machen. Also, dieser Kontrollverlust als Angehörige ist, glaube ich, schlimmer, als selbst betroffen zu sein. Also für mich wäre es schlimmer, wenn sie es hat, als dass ich es jetzt habe und es ist absolut ganz, ganz schwierig, auch zwischen uns oft, weil es zu viele Spannungen führt. Nicht, weil wir uns nicht wichtig sind, sondern einfach, weil da so viel Schmerz und Angst ist, die dann eben auch gerne mal sicher explodiert. Aber wir haben also und sie hat auch einen Weg damit gefunden. Wir haben irgendwie, wir verstehen die Grenzen voneinander und versuchen jedem, jeden, also dass wir uns beide so sein lassen, wie wir eben sind. Und sie redet nicht drüber, nicht viel, es findet auch nicht statt. Und es ist aber auch okay. Also es ist okay, wenn wir nicht drüber sprechen . Wie viel älter ist sie? Viereinhalb. Waren deine Eltern noch zusammen, als deine Mutter starb? Ja, naja. Sind in den 90ern aus Jugoslawien nach Deutschland geflohen und waren bis zum Schluss, also mein Papa ist auch bis heute, das sind jetzt bald acht Jahre, der guckt sich weder nach irgendwem anders um, noch sonst was. Der ist immer noch im Herzen bei meiner Mama und sagt auch: Also, das Letzte, was ihn interessiert, ist eine andere Frau, weil er sie einfach immer noch jeden Tag vermisst und liebt und es auch einfach so bleiben wird . Ja . Das ist ganz Papa ist wirklich schwierig. Er würde auch, wenn er könnte, mit ihr tauschen, weil er auch weiß, wie sehr wir sie brauchen. Also, mein Papa ist ein dieser Welt voller schlechte Männer ist mein Papa wirklich einfach, ja, er ist einfach so toll, also . Ja, sorry. Ich weiß gar nicht, dass es so emotional wird, aber es ist ja auch schwer, ihn so zu sehen, also allein. Und er hat zwar uns, aber es ist natürlich einfach eine totale Belastung. Auch meine Themen sind eine Belastung für ihn. Also es ist schon sehr einfach schwer . Ist er auch in Berlin? Ja, er ist in Berlin und zum Glück Opa geworden, vor fünf Jahren das erste Mal. Also Manchester hat zwei wundervolle Kinder, die uns auch retten, glaube ich. Also die beiden sind die Rettung gewesen für uns alle, um diesen Verlust auch irgendwie auszuhalten. Und da geht er total in der Oper rolle auf. Also er ist wirklich der Vorzeige-Opa. Er holt ihn jeden Tag ab und macht und spielt und hat da wieder auch so ein bisschen Lebenssinn gefunden . Müssen diese Kinder auch getestet werden? Nee. Also meine Schwester ist. Also keine Trägerin ist das alles gut. Genau. Aber wenn ich jetzt Kinder kriegen würde, die müssten getestet werden. Oder müssten getestet werden, aber ich habe da ja eine andere Haltung zu. Erzähl. Ich habe mir ja Eizellen einfrieren lassen müssen, weil mir jetzt die Eierstöcke entfernen werden lassen müssen, weil ich einfach persönlich ein so hohes Risiko habe. Die OP ist eigentlich erst mit 35 bis 40 geplant . Und es ist in Deutschland noch nicht erlaubt, aber ich kämpfe da sehr drum und da passiert auch gerade ganz viel auf verschiedenen Ebenen auch vor Gericht. Ich möchte gerne meine Eizellen auf diese Genmutation testen lassen, weil ich habe 27 vielleicht , die ja aus denen vielleicht ein Kind werden kann und ich werde eh nicht alle. Ich will nicht 27 Kinder kriegen. Haben wir nicht vor. Und da möchte ich halt die Eizelle testen lassen und ich kriege nur ein Kind, wenn ich testen lassen darf. Also ich lasse nur eine ohne die Mutation einsetzen , weil ich das einfach nicht für meine Kinder möchte. Verurteilt es aber auch nicht, wenn es andere anders sehen. In Spanien geht es doch, oder? Ja, es gibt viele Länder, aber ich möchte nicht diesen Umweg gehen, sondern ich möchte einfach darum kämpfen, dass dieser Weg frei gemacht wird, nicht nur für mich, sondern für alle anderen Betroffenen, weil es geht nicht darum, dass ich mir auch so welche Augenfarbe mein Kind hat, sondern um was eine Überlebenschance hat. Ja, was tiefgreifend ist einfach auch so. Die OPs , es war nicht einfach. Auch wenn ich jetzt heute froh bin und dankbar bin für die Möglichkeit, wäre es schöner gewesen ohne. Also genau es macht aber auch keinen Sinn, dass das nicht einheitlich geregelt ist, finde ich. In der EU. Ja, der Ethikrat sagt wohl, ich hoffe, ich erzähle jetzt keinen Quatsch, dass die Genmutation BAC1, also das einzige Kriterium, was wir nicht erfüllen, dass sie die Testung offiziell quasi zulassen, ist das Alter, weil man ja eigentlich erst nach 18 Jahren erkrankt . Und das ist das Argument, zu sagen, es ist nicht erlaubt. Aber da passiert gerade ganz, ganz viel. Also da sind viele Betroffene, die sich eben sagen, ey, hallo. Also. Jetzt mal ganz kapitalistisch gedacht, weil die denken ja, gerade im medizinischen Bereich hauptsächlich an Wirtschaftlichkeit, ist doch ein Kind, was zu 80 Prozent an Kreb s erkrankt, kein Kostenfaktor, den man haben will. Damit müsste man die ja eigentlich kriegen. Ja. Sollte man denken. Gut, Ethikrat hat natürlich eigentlich nichts mit Geld zu tun, hoffentlich. Aber also der Antrag kostet extrem viel Geld zu fragen, ob und dann wird auch pro Eizelle zahlst du die Testung. Achso, unverschuldig. Und stellst du auch pro Eizelle den Antrag. Also es ist kostenspieliger. Also ja, es ist wirklich. Also richtig ist es nicht . Schwierig, schwieriges Thema. Ich verstehe natürlich auch, dass es ein Etikrad gibt und ist auch gut, aber man muss sich vor allen Dingen, finde ich, immer mal mit Betroffenen an den Tisch setzen und sprechen. Also, mich hat noch keiner gefragt, warum ich das eigentlich will. Und es war ja kein leichter Weg, auch zu diesem Punkt zu kommen, zu sagen, dass man das will und dass es die einzige Option ist. Vielleicht muss man denen mal auflauern. Also lauert niemandem auf, aber ich meine, indem man sagt: pass auf, Herr Meier, Sie sind ja Mitglied im Ethikrat, ich möchte unbedingt mal mit Ihnen einen Kaffee trinken gehen. Um meine Sicht der Dinge zu erklären. Vielleicht findet man die auf LinkedIn, keine Ahnung. Das ist ein guter Punkt. Eine gute Idee. Ja, weil wenn du Institutionen anschreibst, dann blocken die ab, wenn du aber die Menschen dahinter ansprichst . Maybe. Ja, ist ein guter Punkt, weil bisher bin ich bei den Institutionen gescheitert. Wenn ihr jemanden kennt, der in diesem Ethikrad drin ist, schreibt mir bitte. Ja, das wäre mega. Also. Vielleicht kennt jemanden, der jemanden kennt, irgendwie. Weil manchmal fehlt ja auch der gesunde Blick auf die Dinge, ne? Der Blick der Betroffenen. Ja, eben. Um das irgendwie deutlich zu machen. Wann hast du deinen jetzigen Partner kennengelernt? Vor einem Jahr ungefähr. Wir haben uns an der Karaoke-Bar kennengelernt. Ich habe so schön gesungen, dass ich ihn verzaubert habe mit meiner Engels Stimme. Welches Lied war es? Von Lady Gaga Pokerface? Ah ja. Aber ich habe es so gut rübergebracht, dass er die Karte konnte. Okay. Hat er dich dann angesprochen, hat gesagt: Boah, ey, Lady Gaga , krieg ich nicht, aber dich würde ich jetzt nehmen? Nee, tatsächlich. Ich habe schon gesehen, also wir haben einen Die Blicke haben sich schon getroffen, weil er ist sehr groß und sehr sportlich ist. Also, er ist mir natürlich auch sofort aufgefallen . Und ich bin ja nicht blöd. Ich habe dann einen Witz gerissen mit einer Freundin ziemlich laut und er stand halt hinter mir und die fanden die alle total lustig. Ich weiß nicht mal mehr, was ich gesagt habe. Ich war nämlich ein bisschen betrunken . Und er hat dann so gelacht, dass ich mich umgedreht habe und ich bin super extrovertiert, habe dann die ganzen Kumpels angelabert und habe ihn dann gefragt, na und wer bist du? Und er hat dann angefangen zu stottern und dann habe ich gesagt,, na du hast dich schon verliebt, war . Und das war's eigentlich. Also, von dem Abend an sind wir irgendwie so, also keine Ahnung, es war irgendwie gleich ganz leicht und vertraut und so verliebt man sich in Berlin. Ja. Du bist schon verliebt, wa? Ja, also ich habe sofort gecheckt im Blick. Ich habe das sofort gesehen, dass der, also weil er irgendwie gestottert hat, wie er heißt. Und seitdem seid ihr zusammen. Also ich meine, wir sind nicht zusammen zusammen. Es hat natürlich Zeit gebraucht. Ich bin jemand, der so nicht gleich körperlich wird, der sich da Zeit lässt, gerade auch wegen dem Thema Narben. Nicht, weil ich mich schäme, sondern eher, weil ich sage, ich gehe behutsam damit um, wem ich das preisgebe, diesen auch verletzlichen Teil von mir. Aber wir haben irgendwie von sofort an irgendwie Zeit verbracht und so aufeinander gehangen. Auch mit seinen Freunden, mit meinen Freunden. Es war sofort ganz leicht, auch die Freundeskreise zusammen. Also, war das so nicht anstrengend. Und ich habe dann zwei Wochen, nachdem wir uns kannten, habe ich mit Kinderwunschbehandlungen angefangen und habe dann wirklich nach der ersten Punktion mit Windeln wegen den Blutungen bei ihm übernachtet und zwar aber nie komisch. Aber er war im Bild oder hat er sich gedacht, okay, die hat nur ein King. Nein, nein, er wusste, was ist und es hat mich zum Beispiel auch überrascht und stand morgens auf einmal vor m Auto und hat gesagt, du musst jetzt da nicht mehr alleine hingehen. Also er hat es sofort angenommen und ja, auch mit den Windeln, das war völlig, also ich musste mich nie für irgendwas schämen. Ihr solltet wissen, dass dieser Mann damals sehr, sehr jung war. Ja, also nur 18, aber noch ist ja ein ganz junger Mann, der offensichtlich ein guter ist. Absolut. Also der ist musste auch früher erwachsen werden durch, private, also weil der Papa früh gestorben und er ist dann alleine nach Berlin für die Ausbildung. Und ich habe auch früher immer gedacht, ich brauche einen älteren Mann, weil ich einfach, sag ich mal, durch die Sachen, die passiert sind, irgendwie eine andere Lebenserfahrung hatte. Und dann kam jemand, der sieben Jahre jünger ist als ich und ist auf einmal so viel reifer und erwachsener und einfach, also auch jetzt durch die ganze OP-Geschichte und alles mit so einer Leichtigkeit durchgegangen, dass ich das teilweise gar nicht greifen kann, dass jemand so sein kann. Also es ist so normal alles. Also, ich musste mich nicht schämen dafür, dass ich dann irgendwie zehn Tage nicht aufs Klo konnte und Verstopfungen hatte. Oder mit der Pempa , sich mein zwei Wochen nach dem Kennenlernen und sexy mit so einer weißen Pempas nebeneinander zu schlafen, ist jetzt auch nicht unbedingt das, was man sich vorstellt, aber es ist so ganz leicht und hat mir irgendwie auch so wieder die Hoffnung und auch gezeigt, dass es auch anders geht, dass man auch durch schwere Zeiten zusammenkommen kann, wenn beide das wirklich wollen und beide also einfach auch da die Liebe ausreicht. Und das war es halt vorher einfach nicht. Also, ich bin jetzt froh, dass die Beziehung davor geendet ist, um Gottes Willen, ey. Aber nicht nur das, also nicht nur die Windeln, sondern auch nicht nur die Windeln, ja auch. Nicht nur die Windeln, auch das Thema Kinderwunschbehandlung, das wirst du ja mit 21 auch nicht hören. Ja. Also, oder Krebs oder irgendwas. Ja Hast du Hemmungen gehabt, dich auszuziehen bei ihm? Nee, nie . Gar nicht. Ich weiß auch nicht warum. Also ich hatte aber. Weil du dich sicher gefühlt hast, ja. Ich denke schon, und ich hatte nach meinem ersten Freund, also nach dem letzten, den ich ja eigentlich verlassen habe, aber eigentlich hat er mich verlassen, hat es doch nicht getraut zu sagen, habe ich nichts mit irgendwem gehabt oder so. Also, ich hatte, er war auch, also er ist auch der erste Mann, der das mit mir erleben darf, die Brust und jetzt sage ich mal, das sind die neuen Silikonbrüste. Ich habe mich da komplett verschlossen. Also, ich habe irgendwie versucht, so krampfhaft irgendwie zu daten, aber da war nie irgendwas körperliches, habe ich nie rangelassen, nie erzählen wollen. Hatte dann Dates, wo Männer mir erzählen, dass Frauen stillen müssen und ich sitze da und kann halt nicht mehr stillen. So, wo ich mir auch so dachte: Boah, also eigentlich würde ich hier gerne mal irgendwie jetzt meine Meinung geigen, aber gar keinen Bock, so ja, verbal in die Fresse hauen, darf ich das sagen? Darfst du, du darfst alles sagen. Ja, und dann kam Paul. Ich kann ja eigentlich seinen Namen sagen. Ja, dann kam Paul und Paul ist einfach nicht mehr gegangen. Toll. Ja, ist wirklich großes Glück. Also es gibt einem auch Hoffnung. Ja, gerade in Berlin, ja. Ja, ja, voll. Also glaubt daran, es gibt die guten. Es gibt die . Vielleicht solltet ihr öfter in Karaoke Bas rum. Welche Karaoke Bar war? Es war im Kassiopaya, eigentlich auch so. Wo ist das? RRW-Gelände. Achso, oh Gott. Ja, und eigentlich auch, ich gehe nie in den Club. Und das krasseste ist ja, ich glaube ja so an Schicksal, ich habe an dem Abend gesehen, dass mein Ex geheiratet hat und sie hochschwanger ist und das irgendwie so anderthalb Jahre nachdem ich Kontakt ihr abgebrochen habe und er mich auf der Straße noch gesehen hat, hinterhergerannt ist und so, wo du ja auch einfach noch spürst, dass da noch was war . Und an dem Abend, ich wollte gar nicht gehen. Und meine Freund meinte, so doch, wir trinken uns jetzt, wir gehen feiern. Und ja, dann kam Paul, fast, ich habe so fast das Gefühl, dass es von meiner Mama irgendwie sie ihn geschickt hat und sich dachte, hier, komm, jetzt, das ist ein Engel. Ja, jetzt ist er da und jetzt ist gut. Schön. Erinnerst du dich noch, wie das für dich war, dich zum ersten Mal zu zeigen? Ja, ich habe natürlich drüber nachgedacht. Aber er hat es um einiges leichter gemacht. Also, man ist natürlich so, dass ich habe es natürlich auch gesagt, ich meinte dann so: so erschreck dich nicht, ich hab Namen an den Brüsten und meine Brustwarze. Ich bin halt der Typ, der alles mit Humor versucht zu überspielen . Ich mache dann halt dumme Witze und versuche dann lustig zu sein. Aber eigentlich ist man ja unsicher. Aber er hat dann ganz toll reagiert und meinte auch so: also, dass die Brüste wunderschön sind und auch die Narben, dass das die perfekt macht und dass sie so schön sind, wie sie sind und war total süß. Und ich habe dann so gecringt, weil ich so dachte, okay, mir ist das irgendwie zu, das ist so zu schön, so ich halte dies nicht aus. Wenn zu perfekt, lieber Gott, böse. Ja, also er war aber auch nicht so schnulzig oder übertrieben mit Lovebombing gar nichts, sondern das war einfach , er hat halt einfach kein Ding daraus gemacht, sondern war halt einfach ehrlich und ja . Ja. Schön. Ja, voll. Also ist es auch eine schöne Erfahrung, weil was man so sonst so hört, ist es irgendwie auch schön, dass das auch ankommt und es hat mir auch so das Selbstbewusstsein gegeben, dass man viel, also man ist oft viel zu sehr bei der anderen Person , wenn man sich einfach sich selber auch mehr akzeptiert, wie man ist. Also, ich bin dadurch auch viel selbstbewusster geworden und jetzt auch wieder so, habe wie das Gefühl, okay, ja, da sind Narben, aber das macht mich nicht weniger sexy oder schön oder ja, also das für mich auch irgendwie so habe ich es auch anders mitgenommen und fühle mich jetzt generell einfach auch besser wieder. Ja . Lass uns mal über deine Eierstöcke sprechen. Die nicht mehr da sind. Ja. Das ist ja auch ein Eingriff, der dich direkt in die Wechseljahre kickt. Ja. Was blöd ist, wenn man so jung ist, logischerweise. Also, weil Hormone sind einfach fiese kleine Scheißerchen. Ja, und wir brauchen sie. Also, ich musste mir eben die Eierstöcke entfernen lassen jetzt vor fünf Monaten, weil mein Risiko einfach so hoch war. Und dadurch bin ich chirurgisch in der Aminopause von 100 auf 0, kein Testo mehr, kein Östrogen, kein Progester, also gar nichts mehr. Und es muss alles künstlich zugefügt werden. Genau. Und jetzt ist es so, dass ich eine Hormoneersatztherapie habe, und da versucht man einfach so ein bisschen die Schäden an Knochen, Herz-Kreislauf-Systemen, aber auch mentale Gesundheit aufzufangen. Aber es ist natürlich nicht wie vorher. Merkst du den Unterschied deutlich? Ja, doch schon. Also ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es ist alles wie vorher. Nee, es ist nicht. Also ich bin ja auch in der Menopause, bloß ich bin da schleichend hingekommen, darum konnte ich mich schon umstellen. Wie sind für dich die größten spürbaren Unterschiede? Also ich spüre es so, das innere Gefühl ist ein anderes. Ich habe das Gefühl, ich kann mir meinem Gefühl nicht mehr vertrauen. Ich merke es morgens, wenn ich wach werde, dass ich mich fühle, als ob ich Muskelkarte habe. Woher kommt das? Naja, wahrscheinlich irgendwie, weil ich habe ja kein Testosteron mehr. Also gar nicht mehr. Und ist natürlich für Muskeln, Knochengesundheit, alles gut und für Frauen auch nicht zugelassen als Medikament. Das heißt, ich muss jetzt versuchen, off-Label irgendwas anmischen zu lassen, eine Testosteronmischung, um da einfach auch gegenzuwirken. Off Label, aber man kriegt es doch von so einem Güns. Ja, privat, genau. Aber es wird gar nicht thematisiert oder diskutiert für uns Frauen. Ist aber auch Lust wichtig für die Libido. In den USA ist es was anderes, weil dort kriegen die alle Testosteron. Teilweise auch viel zu viel. In der New York Times war neulich ein großer Artikel. Die Frauen haben nämlich teilweise auch einen veränderten Stimmsitz dadurch, weil die ballern richtig. Und so mit Haarwuchs am Kinn, also deutlich. Und aber eine Libido , und das war so das Hauptthema, die wirklich so einem jungen Stier gleicht . Und die Frauen, die dort befragt wurden, also manche fanden es geht so, und die meisten haben aber gesagt, auf gar keinen Fall gebe ich das wieder her. Also ich könnte alles bespringen. Und das ist Wahnsinn. Da wurde mir klar, was Testosteron auch mit den Männern macht. Ja, absolut. Die können nichts dafür. Ja, es ist so. Aber es ist ja auch was, was einem verloren geht. Also hätte ich, glaube ich, nicht so eine, also hätten wir nicht so eine stabile Beziehung und würden uns so, also auch so gerne so nahe sein , hätten wir keine Körperlichkeit mehr. Also ich brauche das gar nicht mehr. Ich denke da gar nicht mehr dran. Es ist wie ausgeschaltet. Also es wird ja auch alles trocken da unten. Es tut weh. Und es sind ja auch alles so Unsexy-Themen. Das ist ja auch so ein Tabuthema: Scheintrockenheit zum Beispiel. Ökolb oder Vivian Karl? Ja , ich bin jetzt, also ich versuche jetzt mit so Zäpfchen bald anzufangen. Aber ich bekomme eine, also ich bekomme eine Hormonersatztherapie, die ist aber auch noch nicht gut eingestellt, weil ich bin alle zwei Wochen im Bluten. Weißt aber, dass es nicht mehr wie vorher ist. Progesteronen hoch Hormonspirale rein? Na, ich Hormonspirale macht ja eigentlich keinen Sinn. Naja, doch, für die Blutung schon. Aber falls es nicht aufhört zu bluten, wir versuchen es jetzt, also ich nehme es durch, das Progesteron. Ich weiß nicht, ob das jetzt interessant ist. Wahrscheinlich viel zu. Naja, also ich hätte sowas gerne gewusst, bevor ich quasi in die Wechsellehre gekommen bin. Also, ich habe das Progester on, nehme ich durch, habe so Pflaster. Normalerweise nimmt man ja das Gynokardin-Gel, aber wir versuchen mich auf so einen stabilen Spiegel einzustellen und habe das Gefühl, ich war erst zu hoch. Ich habe nur geheult. Ich saß nur zu Hause, ich habe nur geheult. Du kannst mir eine Zahnbürste zeigen und ich war traurig, dass die Zahnbürste blau war und nicht grün. Also das war völlig krass, und das ist auch für mich so das hauptsächliche Gefühl, was ich einfach ganz doll spüre, dass ich das Gefühl habe, mir selber nicht mehr richtig vertrauen zu können, welches Gefühl es darf jetzt sein, wo bin ich zu übersensibel. Du bist quasi dauerhaft im Eisprung jetzt wahrscheinlich. Ja, wirklich. Also so zerstreut, aber irgendwie dann auch auf der anderen Seite wieder so gar nicht. Also, hab auch wenig Kraft und also es ist wirklich, ich kann es gar nicht richtig greifen. Ich habe Schwindel, ja. Also ich meine, ich wusste nicht mal, dass das daran auch liegt. Also, dass es Storygen gibt ans Kleinohr, glaube ich, irgendwelche Signale, die sind. Ja, das wir lernen gar nichts. Das ist mein Learning, dass wir in der Schule als junge Mädchen lernen, wie wir ein Kondom über ein Penis ziehen, über ein Holzpenis, aber nicht über unsere Hormone. Und das kann nicht sein. Also, da werde ich auch wüten, weil ich mir denke, können wir mal bitte anfangen, uns aufzuklären, auch die Periode, wieso fühlen wir uns im Zyklus, wie wir uns fühlen? Was macht das? Was bedeutet eigentlich, was macht das Progesteron, was macht das Östrogen? Also ja, da würde ich, ich habe jetzt ein bisschen den Faden verloren, aber ich würde mir wünschen, wenn wir schon in der Grundschule im Sexualkundeunterricht anfangen, junge Mädchen darüber aufzuklären, wofür welches Hormon eigentlich, also warum das wichtig ist, dass wir das auch. Man lernt es ja im Bio, also wir haben es gelernt, aber wie die Folgen davon sind, das haben wir nicht gelernt. Weil das ist wie bei meinem jüngeren Kind, wo ich immer denke, was ist denn der so pumpig, bis mir dann einfällt, ach ja, der braucht was zu essen. Bei dem ist das ganz krass, bei mir selber aber auch, interessanterweise. Und aber auch im Monatszyklus, dass du irgendwen denkst: Okay, warum bin ich denn so aggro? Ach so, natürlich. Also, dass man das wirklich immer auf dem Schirm hat, idealerweise, wäre schon gut. Auch fürs Umfeld. Ja, auch fürs Umfeld wollte ich gerade sagen, weil das ist ja auch, also ich hab's jetzt nicht mehr, weil ich habe jetzt eine Laune durchgeht. Ja. Aber vorher war ich halt auch übelst PMS-ig und zickig und also ich meine, das ist schon, also es ist ja auch anstrengend für einen selber und wenn dann das Umfeld noch weniger Verständnis dafür hat, dann hast du auch irgendwie noch mehr schlechte Laune und wenn dann noch der Bauch weh tut, weil du vielleicht Endometriose hast und selber. Hast du auch noch Endom . Also hast du richtig laut hier geschrien, als alles verteilt wurde. Ja, irgendwie schon, aber auch nicht alles, weil bisher bin ich ja gesund und dafür bin ich einfach jeden Tag dankbar. Also dass ich dem vor weg kommen konnte, kann man das so sagen. Ja. Und vorweg . Ich bin jetzt auch unsicher. Also auf jeden Fall, du warst schneller. Schneller als der Tod. Ja, genau. Ich wusste vorher, was ist, deswegen versuche ich ja auch dieses Thema so zu platzieren, weil es einfach so wichtig ist, sich Familiengeschichten anzugucken, um sich schützen zu können und irgendwie auch zu sagen: Hey, Unterleibsschmerzen, so extreme Unterleibsschmerzen sind nicht s, womit man einfach leben muss, sondern also ich habe immer recht auf der rechten Seite extreme Unterleibschmerzen gehabt. Ich habe meine Periode an meinem zehnten Geburtstag bekommen, super früh, und musste immer drei Tage nicht in die Schule gehen. Also wirklich so Krämpfe bis zum Umfallen. Und jetzt kam als Nebenbefund raus von dieser Entfernung der Eierstöcke, dass ich am rechten Eierstock ein Endometriose-Herd hatte . Turns out, ja, es war doch nicht normal , also dass ich diese Schmerzen hatte. Deswegen ist so, ich glaube, ein Bewusstsein zu schaffen für verschiedene Themen, gerade als schon als junge Frau, verändert einfach auch den Blick, glaube ich, aufs Leben und generell, wie man irgendwie so alles wahrnimmt, wie man mit sich selber auch umgeht . Es ist so ärgerlich, was wir alles durchleiden müssen, weil keiner sich die Mühe macht, mal genau hinzugucken. Wenn ich überlege, wie viel Eimabuskopan plus ich in mich reingeschüttet habe? Ich habe sie auch immer noch. Warum wurde die Entscheidung gegen die Eierstöcke jetzt schon getroffen? Gab es einen Verda chtsmoment? Zum Glück nicht. Aber wenn man Genträger ist, kommt man in so ein Zentrum für Humangenetik und da wird komplett getrackt, welche Omas waren erkrankt, Muttererkrankung, Tanten und bei uns war es einfach auffällig viele Frauen, die an Eiastokrebs erkrankt und gestorben sind und das extrem jung. Also meine Oma war 51 , als sie gestorben ist, meine Mama 44, ist mit Ende 30 erkran kt. Drei von vier Großtanten, auch an Eierstockkrebs gestorben. Auch jung. Also es ist bei uns einfach ein roter Faden. Und da gibt es dann so einen Score, der dir ausgerechnet wird. Und mein Risiko ist halt mit 30 bei 60 Prozent gewesen. Zu hoch. Und ich warte halt nicht bis, also bis 60 Prozent ist ja eine gute Chance, ja. Und deswegen habe ich gesagt, raus mit der Scheiße. Mhm. Komme, was wolle. Ich habe eigentlich einen Riesenkinderwunsch und bin jetzt unfruchtbar. Also ich meine, ich habe natürlich mein Vielleicht in einer Klinik, aber auch da weiß man nicht, klappt es, klappt es nicht. Aber ich bin gesund und am Leben und das ist was zählt und wenn das Leben dann anders kommt, als es soll, bin ich vielleicht doch nur eine tolle Tante und adoptiere noch mehr Hunde. Ja, aber habt es einfach angenommen und bin einfach dankbar, gesund bleiben zu können, weil ich einfach gesehen habe, also ich lebe jeden Tag mit dem Verlust meiner Mama und habe gesehen, was diese Krankheit macht. Und normalerweise rät man aber zu der OP erst mit 35 bis 40, wegen diesen krassen Auswirkungen und der Minopause, in der man einfach ist . Ja, aber Minopause kann man überleben. Ja, also für mich steht das auch in keiner Relation. Es gibt ja auch Personen, die das mit der Brust nicht nachvollziehen können, weil ich nicht mehr stillen kann, wo ich mir denke, ich bin auch nicht gestillt worden. Und auch ein gesunder Mensch, manche Frauen wollen auch einfach nicht stillen. Also es ist immer noch so ein Thema. Also da ist so eine Never Ending Story. Aber ich, ja, für mich sind diese Entscheidungen so das klarste Jahr zum Leben, was es gibt. Und früher war es eher so Angst. Und jetzt ist es eher so dieses Gefühl von, okay, ich habe mich fürs Leben entschieden und lebe jeden Tag, so als ob morgen der große Knall kommt. Und habe es mir aber auch als Aufgabe gemacht, halt einfach drüber zu sprechen, weil es gar nicht sichtbar ist. Also naja, vor allen Dingen ist es ja wirklich so ein stiller Tod, aber auch stilles Leiden, stille Geschichte. Es verschwindet halt hinter allem und keiner spricht darüber. Darum freue ich mich sehr, dass du da bist. Ja, vielen Dank. Es ist auch schwierig, weil man ist nicht erkrankt, aber auch nicht gesund ist. Wenn ich in einem Raum bin mit Frauen oder auch Männern, die an Krebs erkrankt sind, da werde ich mich nicht hinstellen und sagen, ich habe es aber schwer, weil ich musste mich prophylaktisch operieren. Das ist natürlich ein Geschenk. Und jeder dieser Personen, die erkrankt sind und die Genmutationen haben, die würden mit mir sofort tauschen. Das weiß ich auch. Aber auf der anderen Seite ist meine Lebensrealität eine ganz andere als von einer normalen jungen Frau, als von meinen Freundinnen, die nicht betroffener sind. Die müssen sich um solche Gedanken, keine, also um solche Themen keine Gedanken machen, müssen diesen Weg nicht gehen, müssen das, was ich aushalten musste, so nicht aushalten. Und dadurch ist das halt so, man ist so zwischen beiden Welten irgendwie gefangen und ja . Wie stark ist das Risiko jetzt gesunken, nach all diesen OPs? Also für die Brust sagt man, nach der Mastektomie ist es von ungefähr 80 auf so knapp unter 10 Prozent, also so das Risiko von jeder Frau. Man kann nie auf null operieren, es geht einfach nicht. Weil du nicht alles erwischst. Nee, auch selbst wenn du nicht mal wieder aufbaust, also selbst wenn du auch die Haut wegnimmst, die Brustwarzen, du hast nie ein Risiko von null. Also, es ist jetzt quasi eine von acht Frauen so das Risiko bei der Brust. Und die Eierstöcke sagt man von einem Restrisiko von 20 Prozent tatsächlich. Und mit meiner Familiengeschichte ja ist es einfach schwierig. Also, ich hoffe einfach, dass ich viel Zeit gewonnen habe. Klingt traurig, irgendwie so, oder brutal, wenn ich sage, dass ich davon ausgehe, dass ich irgendwann Eierstockkrebs kriege. Ich gehe davon aus, auch wenn sie weg sind, Bauchfell bleibt, Bärmutter, es ist einfach alles noch drin. Aber ich hoffe, dass ich mit diesen Schritten einfach ganz, ganz viel Zeit gewonnen habe, dass wenn es kommt, dann erst irgendwie mit 80, 90 hoffentlich. Und genau. Was könnte man jetzt noch machen? Kompletto peration, aber das ist ja jetzt erstmal ausgeschlossen, weil du hast einen Kinderwunsch. Und selbst dann wäre das Risiko immer noch. Ja, die Gebärmutter spielt keine Rolle. Also es ist wirklich Eierstück-Eileiter, es ist völlig separiert. Bei meiner Mama zum Beispiel war der Pappabstrich, also für Bermutte Halskrebs, war ohne Befund und der ganze Bauchraum war schon voll, weil der Eierstockkrebs wächst quasi von Eierstöcken in den Bauchraum hoch. Und ich gehe weiter zum Ultraschall und jetzt ist es so früherkennung, ist jetzt mein Weg. Also, falls doch dann was passiert und kommt, einfach so früh, wie es geht, erkennen und ich bewege mich natürlich, mache Sport. Also, so diese ganz normalen Dinge, aber ich esse auch Schokolade und trinke mal ein Glas Wein. Also ich lebe einfach mein Leben und versuche mich nicht in der Angst zu verlieren, weil ich glaube, dass das viel auch im Kopf einfach, ja klar, man viel auch im Kopf steuert, wie frei man einfach auch im Leben ist. Hatte Angelina Jolie sich nicht auch die Gebärmutter rausnehmen lassen? Ich glaube, die hat einfach Tabula Rasa gemacht. Ich glaube, dann später ja, am Anfang hatte sie nur die Brust, dann Eierstöcke, Eileiter und ich glaube, mittlerweile hat sie auch keine Gebärmutter mehr. Das rät man mir aber noch nicht, zum einen wegen dem Kinderwunsch, aber auch wegen der Stabilisation im Unterleib. Und da hat man mir zugesichert von verschiedenen Experten, dass es da einfach keinen Grund zugibt, jetzt . Vielleicht irgendwann, weil ich jetzt eben auch noch das Problem habe mit den Blutungen, Progesteron. Es nervt natürlich total. Ich habe Unterleibschmerzen. Ich mir auch so dachte: boah, wenigstens ist die Scheiße weg. Aber nee, hab's immer noch. Aber gut , es meckern auf hohem Niveau, sage ich immer. Also , habt ihr Pläne für die nahe Zukunft? Also jetzt gerade einfach Leben, einfach dass man nichts ist. Also es war jetzt echt acht Jahre lang so ein Marathon von Schmerz und Trauer zu OP und ich wusste, ich muss das machen und Kinderwunschbehandlung und jetzt ist einfach mal gerade nichts . Und es ist so schön. Also, wir wollen einfach Urlaub machen, reisen und dann vielleicht irgendwann dem Thema Kinderwunsch einfach annehmen . Und ja, jetzt lebe ich einfach. Ich habe gar keine Pläne. Ich Ich habe gar keinen Bock, irgendwas zu planen, weil das Leben war die letzten Monate nur. Dann machst du die Behandlung, dann die, dann hast du die OP, dann ist das. Und jetzt habe ich einfach mal nichts. Und es tut einfach so gut zu wissen, dass ich jetzt alles gemacht habe, was ich machen können. Und jetzt kann ich einfach leben und durchatmen und ja, vielleicht ein bisschen Bewusstsein einfach fürs Thema schaffen und so ein bisschen den Raum eröffnen, zu sagen, okay, die Familiengeschichte sollte auch Teil der Diskussion um Prävention von Krebserkrankungen sein . Ja . Sollte. Ja, ich hoffe, es wird schon. Es bewegt sich gerade viel. Es braucht halt immer nur jemanden, der ein bisschen Remi-Dämmy macht, das mache ich ja. Aber es geht in den richtigen Weg. Also, ich glaube, es gibt genug tolle, vor allem Frauen, die gerade laut werden für ihre Themen, und da bewegt sich gerade viel. Und da kann man nur hoffen, dass wir laut genug bleiben gegen diese blöde andere Seite, die sich dem entgegensetzt . Also sprecht über das Thema auch im Freundinnenkreis, im Familienkreis. Habt es einfach auf dem Schirm. Und je mehr wir darüber sprechen, desto besser für alle. Ja. Vielen, vielen Dank, dass du da warst. Ja, danke, dass ich da sein durfte. Das war Paula Liebenlernen. Und wenn ihr auch mal dabei sein wollt, dann schreibt mir auf Instagram, The Real Paula Lambert, bin ich da. Oder einfach auf meiner Homepage. Dort findet ihr ein Formular. Das könnt ihr ausfüllen und euch eintragen. Und vergesst nicht in, die Shownotes zu gucken. Bis bald
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