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Paula Lieben Lernen
Paula Lambert
Aufarbeitung und neue gesunde Beziehung
From 391 - Zusammen ist man mehr allein — May 19, 2026
391 - Zusammen ist man mehr allein — May 19, 2026 — starts at 0:00
Herzlich willkommen bei Paula Liebenlern. Mein heutiger Gast heißt Maya. Sie hat Geburtstag. Sie hat zum Geburtstag eine haarsträubende Geschichte von Manipulation und Grenzüberschreitung mitgebracht. Viel Vergnügen, ist vielleicht das falsche Wort, aber trotzdem viel Spaß beim Hören. Irgendwie. Herzlich willkommen, liebe Maya. Danke, dass ich hier sein darf. Bevor wir anfangen, möchte ich sagen: es gibt noch ein paar Plätze in meinem Sommercamp. Kommt, 11. bis 14.. Juni Alle Infos findet ihr auf meiner Homepage www.paulalambert.de. Es wird eine Mischung aus Innerem Kind Retreat und einem unglaublichen Spaß gemeinsam mit mir im Wald. Und es wird richtig geil. Schaut nach, schaut in die Shownotes, da findet ihr alle Infos. Jetzt geht's los . Wir sagen erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag. Dankeschön. Ich freue mich sehr, dass du den Geburtstag mit mir verbringst, zumindest kurz. Ja, ich freue mich auch. Du bist extra weit angereist und hast witzigerweise kurz vor her genau den Mann wiedergetroffen, über den wir heute auch sprechen? Was ja vielleicht so ein winktes Schicksal sein kann. Ich glaube, das war es, ja. ast du, H habt ihr miteinander gesprochen, als du ihn saß? Oder ist das so ein Verhältnis, dass du pfff machst? Und also mein gesamter Körper stellt sich auf Flucht. Habt ihr dich auch gesehen? Ja, ich glaube, ja. Okay . Also, erzähl doch mal . Ja, ich habe ihn kennengelernt, 20 16 , glaube ich. Und ja, rückblickend sind schon ganz am Anfang red flags , so wie man heute identifizieren würde . Und noch bevor wir das Restaurant verlassen haben, hat er mir so heftig auf den Hintern gehauen. So ich so dachte, okay, so richtig Als du gegangen bist, quasi. Jetzt wir zusammen rausgegangen sind. Was ? Ja, also da hätte man vielleicht schon mal so sagen können: okay, das ist safe eine Grenze, die überschritten wird . Und beim zweiten Date waren wir Shisha-Rauchen und ich bin da jetzt nicht so die ja die absolute Kennerin Shisha-Rauchen und wir haben uns gut unterhalten, eigentlich, und ich habe geraucht und geraucht, und er hat irgendwann aufgehört. Und ich habe weiter drangezogen, weiter gezogen. Ja, so was ähnliches dann eingetreten. Das war dann so von einer Sekunde auf die andere ist mir so kotzelend gew orden. Und dann so, ja, ich muss mal kurz ins Bad. Und habe dann so versucht runter zu regulieren, weil mir auch schwindelig war und alles. Und dann meinte ich so, ja, wir müssten jetzt ganzhen dringend ge . Und da hat er dann so gesagt: Ja, ich habe mich schon gewundert, warum du die ganze Zeit weitergeraucht hast, weil die war, also man sagt ja, die Pfeife ist tot. Ja, aber ich habe das noch nie gemacht. Und ich hab' hsalt nicht gemerkt. Und rückblickend denke ich da auch so, wenn du doch weißt, dass der Moment kommt, wo so eine Shisha tot ist, dann sag doch was. Also für mich so, okay, warum lässt du mich, also rückblickend, warum lässt du mich in diese extreme Falle tappen, obwohl du es besser weißt. Hast du weitergeraucht, weil es dir geschmeckt hat oder weil du cool sein wollt est? Also Geschmack kann die dem zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr gehabt haben. Das war so. Ja, man war einfach im Gespräch, im Flow. Also es war nicht so, ich profiliere mich jetzt , weil ich . Also, weil ich mich cool fühle. Macht man ja manchmal. Aber das war einfach . Ja. Ja. Ja, okay. Ich muss an einen Artikel im Spiegel denken. Da hatten sie so einen Arzt oder Wissenschaftler interviewt und zum Shisha-Rauchen, weil das so inn ist bei Jugendlichen. Und da die Überschrift war: Es ist, als würden sie an einem Ab gas, Auspuffnuckeln. Und das fand ich recht eindrücklich. Darum würde ich es nicht machen. Aber ja, es war sicher eine Nikotinvergiftung. Ja, es war auf jeden Fall. Ich habe den dann noch nach Hause gefahren. Du ihn? Ja, ja. Weil ich so ein schlechtes Gewissen hatte, dass ich den Abend so abrupt beendet habe, quasi. Und er hat nicht gesagt: pass auf, dir geht es schlecht. Ich sorge dafür, dass du jetzt sicher nach Ha use kommst. Okay, das Red Flag Nummer 2, 3, 4. Ja, in einem . Und dann dachtest du trotzdem: Mensch, bombten Typ, den sollte ich nochmal treffen. Ja, warum auch immer? Dachte ich das zu dem Zeitpunkt, ja. Was erinnerst du dich so dunkel, was du an dem gut fandst ? Oder was hast du damals gesucht in Beziehungen? Ich glaube, er war für mich so ein bisschen die letzte Cola in der Wüste, weil ich zu dem Zeitpunkt dann schon sieben Jahre Single war und dass die Gespräche, die wir bei den ersten beiden Dates geführt haben, ich ziemlich gut fand Wir hatten so die gleiche Wellenlänge, das gleiche Verständnis von Themen und so . Ja, ich glaube, er, also er konnte mich da relativ schnell kriegen, quasi auf der Ebene, ja. Mhm. Okay . So, wie hat er sich dann geäußert? Also, hey, wie sieht's aus mit Date 3? Oder hat er versucht, dich an dem Abend, kurz Elend, wie der war, auch noch ins Bett zu kriegen. Nee, nee. Also ich habe ihn nach Hause gefahren, weil ich so ein schlechtes Gewissen hatte, weil er aus einer anderen Stadt kam, circa 30 Kilometer. Also du hast ihn 30 Kilometer noch dahin gefahren. Ja. Und ich weiß nicht, wie ich diese Stunde Fahrt insgesamt überstanden habe, aber mir ging es dann zu Hause noch schlechter . Ja, und ich musste dann auch schnell schlafen. Und war das Wochenende wenigstens? Oder musst du es am nächsten Tag zwei? Nee, nee, das war Wochenende, ja. So, und Day 3? Jetzt bin ich ja gespannt. Ja, daran erinnere ich mich tatsächlich gar nicht mehr so direkt. Ich weiß nur, dass wir dann irgendwann so nach vier bis sechs Wochen gewesen sein, zusammengekommen sind . War das ein schleichender Akt oder hat einer von euch gesagt, hey, wollen wir nicht Freundin und Freundinnen sein? Oder halt? Ja, so, ich weiß aber nicht mehr. Also, es war kein schleichender Akt, das ist schon proaktiv kommuniziert worden. Aber ich weiß nicht mehr, ob das aus seiner Richtung oder aus meiner Richtung war. Okay. Ja. Und ja, dann sind wir zusammengekommen und dann ist es eigentlich alles viel schlimmer geworden noch. Also, ich erinn ere mich an eine Situation, da also ich hatte einen besten Freund damals und er hatte eine beste Freundin. Das unter anderem hat mich halt auch gefreut, weil für mich mein bester Freund damals halt einfach eine wichtige Bezugsperson war. Und ja, er hat dann halt, also die beste Freundin gab es dann plötzlich nicht mehr. Also hat er dann gesagt, dass er das halt beendet hat für die Beziehung . Und ich soll doch bitte Facebook löschen, weil Facebook zerstört Beziehungen. Okay, wow. Hatte er sein Facebook auch gelöscht? Ich kannte sein Facebook nie. Also wir hatten beide Instagram. Instagram war anscheinend ein bisschen was anderes, aber Facebook macht Beziehungen kaputt . Und ja, ich habe das dann damals deaktiviert, weil da noch ganz viele Bilder halt waren, die ich halt sich ern wollte, weil ich nicht wusste, was es noch halt auf Festplatten etc. Aber ich wusste, dass da Erinnerungen sind, die ich halt nicht einfach löschen will. Also habe ich meinen Account deaktiviert damals. Aber du hast nicht hinterfragt, ob das eine angemessene Forderung ist innerhalb einer Beziehung. Nein. Für mich war das, also ich habe es nicht verstanden, aber für mich war das so: naja, okay, ich scroll eigentlich überwiegend sowieso nur noch dadurch und gucke mir lustige Reels an, aber es hat für mich keinen Mehrwert, in Anführungszeichen, dass ich daran jetzt festhalten muss. Und dann habe ich es deaktiviert, und dann fing er an zu fragen, ob ich es denn gelöscht hätte . Und ja, dann habe ich halt immer nur gesagt, ja, also für mich war da kein Unterschied, ob ich es deaktiviert habe oder gelöscht. De facto bin ich nicht mehr auf dieser Plattform. Also habe ich ja quasi deine Forderung erfüllt. Hattest du keine Menschen in deinem Umfeld, die irgendwie gesagt haben: pass auf, das ist jetzt ein bisschen seltsam ? Na, zu dem Zeitpunkt noch nicht . Also, das fing an durch meine Freundinnen, dass sie so Awareness geschaffen haben, aber auch sehr zögerlich, sage ich mal, als er dann das erste Mal Schluss gemacht hat . Okay, lass uns chronologisch bleiben. Also, Facebook ist gelöscht, stillgelegt, wie auch immer. Und dann ja, dann kam so die erste Streitsituation , wo er mir zum ersten Mal gesagt hat am Rhein, ganz romantisch, dass er mich liebt. Und ich hatte damals Konzertkarten, weil ich sehr passionierte Konzertgängerin bin. Und er und die waren eigentlich mit meinem besten Freund. Und dann war natürlich, klar, dass ich nicht zu diesem Konzert mit meinem besten Freund gehen kann und hatte dann meinem besten Freund die Karten abgetreten und habe ihm gesagt, dass ich halt nicht mehr zu diesem Konzert gehe . Und bevor er mir an diesem Tag groß seine Liebe gestanden hat, hat mein damaliger Bester Freund mir kommuniziert, dass er keinen findet, der mit ihm zu diesem Konzert gehen kann und dass ich die Karten wieder nehmen soll. Und dann dachte ich so: Ja, gut, dann gehe ich halt mit meiner Schwester . Und dein bester Freund hat auch nicht gesagt, warum kannst du nicht mit mir gehen kannst? Doch. Der hat schon früh die Hand gehoben und gesag t, das ist komisch. Ja . Naja, und dann habe ich ihm halt an dem Tag dann gesagt, dass ich halt doch zum Konzert gehe, halt mit meiner Schwester. Und dann fing er an, ja, warum lügst du mich an? Du hast gesagt, du gehst nicht. Jetzt sagst du plötzlich, du gehst doch. Und ich wollte hier gerade meine Liebe gestehen und du machst die ganze Situation kaputt . Und ja, dann sind wir nach Hause gefahren. Und er hat die ganze Rückfahrt kein einziges Wort mit mir gesprochen. Und ich habe ihn immer wieder gefragt, wo ist das Problem, dass es für mich nicht lügen. Die Situation hat sich halt einfach geändert. Also. Eines ist aber gut, egal. Und bist du dann zu dem Konzert gegangen? Nee, ist dann abgesagt worden. Ja, der ganze Stress war dann auch noch quasi so umsonst. Ja. Aber dieses Thema: So, du, du lügst, und das war ganz präsent, also ja Ich hatte meine damaligen Online-Bestellungen zu meiner Mom liefern lassen, weil das für mich praktischer war, die da abzuholen. Und er hatte mal gesagt, ja, du bestellst zu viel. Und das war irgendwie mein Thema. Und dann irgendwann habe ich ihm was mitbestellt, was er haben wollte. Und dann hat er dann, als wir zu Hause angekommen sind, gesehen, dass diese Bestellung in meinem Kofferraum war und dann war: Ja, warum lässt du das zu deiner Mutter liefern? Was verheimlichst du mir noch? Warum bestellst du das nicht zu dir nach Hause? Also der völlige Irrsinn. Und trotzdem dachtest du, nee, ach, er ist einfach ein bisschen unsicher, oder was hast du gedacht ? Schwierig. Also, es hat irgendwann bei mir so eingesetzt, dass ich so dachte, ich bin nicht hier die Verrückte. Also , ich dachte so, okay, der muss doch merken, dass er ein bisschen Gaga ist. So, und das hat mich halt extrem am Anfang noch, also auch bei der ersten Trennung, dann, wo er halt gesagt hat, ja, hier, du hast mich angelogen, du gehst doch zum Konzert. Habe ich so gedacht, nee, du, also, das kannst du doch nicht ernst meinen. Also, du kannst doch nicht ehrlich glauben , dass das so mal ist. Und dann hat bei mir so eingesetzt, ja, das lasse ich nicht auf mir sitzen, so ein bisschen, dass ich die Verrückte bin. Ja. Ja . Und dann stelle ich mir vor, gab es doch relativ große Konflikte, oder? Naja, es ist halt immer dann gewesen wie so ein Tanz auf dem Drahtseil, weil du nie wusstest, was darfst du jetzt sagen, was sagst du besser nicht. Eigentlich wird von dir gefordert, dass du die Wahrheit sagst, aber wenn du die Wahrheit sagst, dann weißt du, dass es Theater gibt. Wenn du nicht die, also wenn du einfach nichts sagst und er kriegt es irgendwie mit, gibt es Theater. Also es war dann halt immer so Antennen auf Alarmbereitschaft . Wie lange ging das zu diesem Zeitpunkt schon? Vier Monate . Hat deine Mutter ihn kennengelernt? Ja, meine ganze Familie, ja. Und was hat die gesagt? Die hat sich dann nie so aktiv eingemischt . Hat er denn versucht, deinen besten Freund irgendwie rauszukicken aus der männlicher Kontakt komplett verboten worden. Und hast du dich daran gehalten? Ja, also meinen besten Freund gibt es nicht mehr. Hast du mit dem nochmal Kontakt aufgenommen? Nach der Beziehung, ja. Und er hat aber gesagt, nee. Wir haben uns danach noch ein, zwei Mal getroffen, aber ich glaube, er war auch so verletzt , weil wir halt auch echt vier Jahre kannten wir uns da und hatten halt Urlaube zusammen gemacht. Also haben halt eine gute Zeit einfach zusammen gehabt und ich glaube, es hat ihn schon sehr verletzt, dass ich ihn da so nutzlos en ausradiert habe. Mhm. Ja. Ist ja nachvollziehbar, ne? Ja, total. Okay . Wie ging es denn weiter? Ja, dann kam ein sehr prägender Abschnitt am Ich bin sehr, sehr krank geworden . Hatte eine Hirnehautentzündung. Und ja, mir ging es total schlecht, ich hatte übertrieben Kopfschmerzen und wir ich habe dann nach 48 Stunden oder so gesagt, dass ich zum Arzt möchte. Habt ihr da zusammen gewohnt? Nee. Nein. Aber er war da . Und wir sind dann zum Notarzt und die hat mich untersucht und dann hat auch so einen Vorwurf gemacht, weil es war Feier tag . Und meinte so von wegen, ja, dir fällt an einem Feiertag ein, dass du ganz toll Kopfschmerzen hast und das ist jetzt total wichtig. Und hat mich aber untersucht und meinte, sie schickt mich ins Krankenhaus. Aber sie hat mir nicht gesagt, was der Verdacht ist quasi . Und ja, dann waren wir im Krankenhaus , und ich keine Ahnung wie lange, es waren glaube ich vier, fünf Stunden, die ich in der Notaufnahme gewartet . Die echt anstrengend waren, dann noch mit so hellem Licht und dein Kopf wummert. Einfach nur so krass, dass du denkst, er explodiert jeden Moment Und ja, nach vier, fünf Stunden bin ich dann untersucht worden . Und ja, die Ärztin meinte dann auch nur so, ja, sie müssen hier bleiben . Und ich hatte total Angst davor, weil ich ja immer noch nicht wusste, was ist und was die also welchen Verdacht die haben oder so. Aber die müssen dir das doch sagen. Zu dem Zeitpunkt hat niemand mir irgendwas gesagt. Und um ja, und ich war halt extrem müde, ausgelaugt, würde ich sagen. Und am ja dann nach der Untersuchung und dass die Ärztin dann meinte, ja, sie müssen hier bleiben, meinte ich halt so zu ihm, ja, ich will nicht hier bleiben. Und dann war er so, ja, wenn die Ärzte das sagen, dann muss das halt sein. Also, so ich dachte, okay, irgendwie so ein bisschen mehr Empathie würde ich jetzt erwarten. Und ja, dann meinte er so: ja, ich rufe deine Mutter an und die soll dann, die soll dann kommen, quasi . Das habe ich schon gar nicht mehr mitgekriegt. Aber er hat die wohl irgendwie organisiert und gesagt, dass ich im Krankenhaus bleiben muss. Als er den Anruf getätigt hat, meinte er so, dann wird er jetzt fahren, weil er hätte ja morgen auch Uni . Und ja. Toi, toi, toi. Alles Gute. Bis dann. So long. Meld ich, wenn du Kumma erwacht gleich. Ja, genau. Hätte ich da mal besser gesagt. Aber ja, und dann ist er mit meinem Auto, weil das brauchte ich ja jetzt nicht mehr, ich musste ja eben krankenhaus bleiben. Oh mein Gott. Ja, ist er dann nach Hause gefahren. Ja, und dann ist meine Mom dann gekommen und hat mir Sachen mitgebracht und so. Und ja, dann bin ich im Krankenhaus gewesen, habe noch eine Untersuchung bekommen und weiß noch ganz genau. Die Ärztin meinte damals, mir musste ich weiß nicht mehr genau, ich glaube, Rücken, Rückenwasser irgendwie. Ich hatte auch mal eine Daumen, da musst du so nach vorne gebeugt werden und pumpen die dir hinten. Ja, ich weiß noch ganz genau, auf diesem Zettel, den du dann unterschreiben musst, stand ein aushaltbarer Schmerz. Das stimmt nicht. Ich habe das irgendwie verrückt. Also ich war noch Kind, aber. Ja, also ich weiß auch nicht. Ich bin eigentlich recht schmerzresistent, würde ich sagen. Aber als sie das dann, also diese Untersuchung durchgeführt haben, meine Mutter hat danach, die musste halt im Flur warten, hat da gesagt, hat danach gesagt, ich dachte, die hängen dich auf. Also es war wirklich sehr schmerzhaft. Naja, und dann habe ich Infusionen und so bekommen und am nächsten Tag bin ich aufgewacht und war das blühende Leben und dachte so: Boah, geiles Zeug . Jetzt kann ich ja wieder gehen. Und dann kam so eine Vier-Ärzte-Mannschaft zu mir und meinte so, ja , nee, sie bleiben jetzt erstmal eine Weile bei uns, sie haben eine Hirnhautentzündung. Und das war das erste Mal, dass mir jemand gesagt hat, was überhaupt im Raum steht. Das finde ich passbar. Ja, also ja . Und die Ärztin bei dem Notverdienst hatte halt schon diese Vermutung, weil du musst dann so eine bestimmte Bewegung machen und Und dann fängst du halt sofort an zu heulen. Und da war halt schon klar, dass sie diesen Verdacht hat, weshalb sie mich halt ins Krankenhaus geschickt hat. Ja, und dann war ich zwei Wochen im Krankenhaus. er Und hat dich nicht besucht? Doch nach einer Woche, war ja das erste Mal. Nach einer Woche. Ja . Also, man muss dazu sagen, mir ging es richtig beschissen. Also, der erste Tag, wo ich so dachte, stark, ich kann wieder gehen, das war der einzige Gute . Und dann folgte ein Wechsel aus einem Tag Brechen, den nächsten Tag irgendwie schlafen, vor Müdigkeit, den nächsten wieder brechen, weil ich die Infusion nicht vertragen habe . Nach sieben Tagen, also nach einer Woche, war ich das erste Mal wieder so halbwegs auf den Beinen und habe mich da im Krankenhaus ein bisschen fortbewegt und ja, und meine Mutter war jeden Tag da und saß einfach nur da und hat mich beobachtet, wie ich schlafe oder halt mich übergebe und hat versucht, mich mit ein bisschen Nahrung zu versorgen und halt nicht das Krankenhaus essen . Und ja, am siebten Tag hat der Herr sich dann auch blicken lassen . Und das war so der erste Tag, wo ich mich halt, wie gesagt, wieder so ein bisschen bewegen konnte und mich ein bisschen gut gefühlt habe. Und dann dachte ich so, ja, okay, gut, dann wäre duschen jetzt auch mal ganz cool oder überhaupt mal waschen. So, weil das haben die haben die Pflege halt auch nicht gemacht, was ich jetzt auch nicht schlimm finde, weil da war ich auch noch jünger . Und da willst du das ja auch nicht so unbedingt . Aber ja, und dann sollte er mir beim Duschen halt so ein bisschen helfen, dass ich halt nicht stürze. Ja, genau. Weil ich halt echt richtig schlapp war. Das kann man sich fast gar nicht vorstellen. Aber wenn du eine Woche nur liegst und brichst, dann baut der Körper so schnell ab . Naja, und auf jeden Fall ist er dann halt mit mir ins Bad gekommen und ja, war dann plötzlich auch ausgezogen . Oh mein Gott . Ja . Und du weißt in dem Moment, okay , musst du es jetzt irgendwie über dich ergehen lassen. Weil wenn du Nein sagst , A hast du überhaupt gar keine Kraft und B, weißt du, dass es wieder ein Theater geben wird. Ja. Was für ein Arschloch . Ja. Und alles, was du willst, eigentlich von deinem Partner ist, aufgefangen werden und in Sicherheit gewogen werden . Und ja, ich glaube, man muss auch nicht dazu sagen, dass du in dem Moment nicht so die Lust empfindest. Besonders auch, ich meine , für die manchen ist vielleicht aufregend, aber ich dachte auch nur so, wir sind im Krankenhaus, also wenn das jemand mitbekommt, oder keine Ahnung. Und ich war ja noch nicht gesund und ich hatte so Sorge , dass irgendwer etwas hört oder meine Zimmer nachbarin was hört . Die auch im Zimmer waren. Und dass die halt dann irgendwie Pfleger oder so holt und die mich herauswerfen. Ja . Es tut mir so leid . Und war das der einzige Besuch? Ich glaube ja, ich weiß es gar nicht mehr genau . Ja. Oder als du wieder entlassen wurdest, hast du immer noch gedacht, nee, es ist okay. Ja, ich glaube, ich war zu dem Zeitpunkt schon so manipuliert und emotional abhängig . Habt ihr irgendwann seid ihr irgendwann zusammengezogen? Naja, hatte aber schon relativ früh einen Schlüssel zu meiner Wohn ung. Und da hing er dann rum. Hin und wieder, ja. Also, man muss vielleicht dazu auch sagen: ich habe weder seine Familie noch seine Wohnung kennengelernt. Ja , und der studierte und du hast was hast du in der Zeit gemacht, auch schon auch studiert oder hast du schon gearbeitet? Nee, ich war fertig, ich habe schon gearbeitet, ich war aber zu der Zeit freigestellt, weil meine Position verlagert worden ist, zentralisiert worden ist, und deshalb war ich zu dem Zeitpunkt freigestellt, was dann auch noch später Ein Thema geworden ist, weil ich ja dann arbeiten gegangen bin. Also ich habe in meiner Freistellung auch eine Tätigkeit nachgegangen auf Teilzeitbasis und er hat ja halt studiert, aber das hat er auch zum Thema gemacht dann. Von wegen, ja, jetzt wird alles anders, du fängst ja jetzt wieder an zu arbeiten. Wo ich dachte, aber ist doch das Normalste auf der Welt. Also bestenfalls arbeitet man. Das heißt, du hast ihn auch mitfinanziert . Ja, also finanzielle Gewalt war auch ein Thema, ja. Wie ist es weitergegangen? Ja, also direkt als ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin . Also an dem Morgen, wo ich entlassen worden bin, war mir noch total schwindelig. Also sich hat wirklich alles g edreht und mein Körper hat eigentlich so gesagt, nee, wir wollen noch nicht raus. Wir wissen noch nicht so, ob wir das schaffen. Aber ja, und ich habe damals im ersten Stock gewohnt und die Treppen alleine hochgehen, war halt anstrengend. Und das nächste Sahnehäubchen, was er dann gebracht hat, war, dass er mich dann angerufen hat oder geschrieben hat, dass ich ihm auf die Arbeit was zu trink en bringen soll , weil er hätte seines vergessen. Ich muss vielleicht dazu sagen, der hat also die nächste Möglichkeit, sich ein Getränk zu besorgen von seiner Arbeit aus, waren 50 Meter, wenn überhaupt. Also er hätte aus dem Laden rausgehen müssen, sich was zu trinken holen und wieder wäre zurückgegangen. Aber Aber ja, ich habe ihm dann was zu trinken zur Arbeit gebracht. Und die nächste Diskussion, die wir hatten, waren, dass ich ihm zum Geburtstag einen Flug nach Spanien geschenkt habe. Die Ärzte haben mich damals als gesund entlassen und ich habe das auch angesprochen, weil ich wusste, dass das Thema wird. Und der Arzt meinte, es spricht nichts dagegen, dass sie fliegen. Aber emotional spricht sehr viel dagegen, wenn du aus so einer Krankheit kommst. Bist du körperlich nicht fit, du weißt nicht, wie der Druck sich auswirkt, und du weißt, dass du einen Partner hast, auf den du dich halt nicht verlassen kannst. Und wenn du in der fremden Stadt umkippst, weißt du, dass du nicht sicher fällst. Und ja Und da meine Mutter auch sehr mit eingesprochen hat und gesagt hat, nein, nein, du machst das nicht. Naja, und das durfte ich mir dann auch kommunizieren, dass wir das nicht machen und dann ein Riesentheater, ich vertraue ihm nicht. Und er wäre ja für mich da , und ja, er könnte das alles nicht verstehen, und hier und da, und ja, das war so das nächste große Theater dann . Ja, aber ansonsten habe ich das dann noch in Summe zwei Jahre ausgehalten, ertragen . Wann wurde dir klar, dass hier irgendwas gewaltig schiefläuft? Gute Frage. Die vierte, fünfte, sechste Trennung. Also, er hat immer wieder Schluss gemacht? Mit welcher Begründung? Ohne Begründung ? Also es gab keine Streits in dem Sinne, dass man diskutiert und irgendwie was aus macht miteinander, sondern das war ein, ich sage, was mir nicht passt, ich bekomme keine Antwort , er geht. Und danach kriege ich eine SMS . So geht das alles nicht mehr und ich kann das alles nicht mehr. Und du bist nicht gut für mich. Oh Gott. Ja. Und irgendwann bist du aber zu Bewusstsein gekommen, quasi. Erinnerst du dich, was da der Auslöser war? Also, beziehungsweise deine Freundinnen, die müssen auch ausgeflippt sein in der Zwischenzeit. Oder hast du das Ding gar nicht erzählt ? Das mit dem Krankenhaus weiß niemand. Wie? Achso, mhm . Ja, also nach außen hat er sich natürlich immer gut präsentiert. Die Sachen, die passiert sind, sind halt alle hinter, also mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen passiert. Aber deine Freundinnen werden ja gemerkt haben, wie du weniger und weniger wurdest, oder? Ja , aber das habe ich mir zumindest nie nehmen lassen, also mit meinen Mädels rauszugehen, auch wenn das auch natürlich anstrengend war, weil wann kommst du nach Hause und wenn du nicht sofort ans Handy gegangen bist oder Beweisfotos geschickt hast , ja, gab es die nächste Diskussion, aber das habe ich mir nie nehmen lassen, mit denen halt auch draußen zu sein oder halt überhaupt zu sein. Und ich glaube, die haben das aber, sie haben es sicherlich wahrgenommen. Aber es ist nie so extrem thematisiert worden . So er macht zum sechsten Mal Schluss. Ja. Was ist bei dir passiert? Ich war einfach müde, glaube ich . Ja, also dass er mir wirklich jegliche Energie raubt , das habe ich relativ früh gemerkt, beziehungsweise auch im Krankenhaus, weil die Ärzte konnten sich nicht erklären, warum ich eine Hirnhautentzündung bekomme, weil man eigentlich so sagt, dass so eine kleine Kinder- oder alte Leute-Krankheit. Und ich hatte keinen Stress, ich hatte keinen Stress auf Arbeit, weil ich nicht gearbeitet habe. Zu Hause, mit der Family war, war soweit alles gut. Also den einzigen Stressfaktor quasi, den ich hatte, war er . Und dann war einfach so viel Energie in ihn geflossen und die Situation um ihn herum, quasi . Und er hat einfach immer wieder auch Dinge gemacht, wo ich gesagt habe, ich möchte das nicht. Also er hat sich immer mein Auto genommen, ist dann damit halt nach Hause gefahren, hat es mir am nächsten Tag leer wiedergebracht. Er ist immer sehr rücksichtslos gefahren, also so wo ich immer so dachte, okay, gerade nochmal Glück gehabt. Und dann hieß er immer, ja, wenn ich einen Unfall baue, dann bezahle ich das. Und dachte so, ja, gut, ein Unfallwagen hilft mir aber dann auch nicht. Wenn du den bezahlst, ganz davon abgesehen, dass er es wahrscheinlich eh nicht gemacht hat. Aber ja, und dann war wieder so ein Abend , wo er meinte , oder nein, das war ein Geburtstag von einer Freundin, und wir waren unterwegs . Und er war auch im gleichen Bezirk unterwegs. Und dann hat er irgendwann gefragt, wo ich sei. Er würde sich meine Autoschlüssel abholen, damit er nach Hause fahren kann. Und ich bin ein sehr rationaler Mensch und es hat für mich halt überhaupt gar keinen Sinn ergeben, weil wir waren in einem Bahnhof näher und er hätte einfach da in den Zug steigen können und nach Hause fahren können. Und ich wusste ja that he would learn . Also , a game and nehmen in the Beziehung sollte should be, but it was a nehmen , und dann habe ich halt gesagt, dass der Autoschlüssel auch nicht bei mir ist, sondern bei meiner Freundin, wo das Auto steht . Und ja, dann meinte er , ja, dann würde er mit uns nach Hause fahren und würde sich dann halt, also würde dann mit dem Auto fahren, wo ich so dachte, das macht noch weniger Sinn als Variante 1 . Aber ja, dann haben wir ihn eingesammelt und er steigt ins Auto und stellt sich meinen Freundinnen vor, die er seit zweieinhalb Jahren kennt . Wo ich so dachte , ich bin im falschen Film. Aber wie hatte er vergessen, dass er sie kennt? Ich hab keine Ahnung, welche Synapsen da nicht funktioniert haben. Aber es war mir auch so unangenehm irgendwie . Und ich habe aber auch gedacht, was bist du denn für ein Vollidiot? Also du. Das war wirklich so , auch wenigstens hast du es da gedacht, ja. Ja, da habe ich es gedacht, ja, genau. Und dann sind wir nach Hause gefahren zu meinem Auto und Ja und ich hab also ich habe es in Erinnerung, dass er sich nicht bedankt hat dafür, dass sie ihn, also dass wir ihn quasi abgeholt haben und die ihn halt mitgenommen haben. Und dann habe ich halt, als wir ausgestiegen sind, habe ich zu ihm gesagt, dass man sich halt auch mal hätte dafür bedanken können. So ungefähr. Ja, und das war der falsche Satz. Und dann bin ich wieder mit Schweigen gestraft worden. Wir sind zu meinem Auto gegangen. Und er hat dann gesagt, ja, fahr mich zum, fahr mich zum Bahnhof. Aber von da waren wir gerade gekommen, aus der Stadt quasi . Dann habe ich gesagt: Nein, ich fahre dich nicht zum Bahnhof. So, wir reden jetzt darüber. Und er hat einfach nicht geredet. Und diese Schweigesituation, die haben mich immer so ras end gemacht. Du holst wirklich das Böseste aus mir heraus, weil ich wirklich so wüt end geworden bin in diesen Situationen . Ja, und dann habe ich zu ihm gesagt, ja, wenn du meinst, oder ja, ich weiß gar nicht mehr genau, aber so nach dem Motto, wenn du glaubst, das ist jetzt die richtige Entscheidung, nicht, darüber zu reden, dann kannst du jetzt auch hier auf der Stelle aussteigen und auf Wiedersehen. Und er hat natürlich nicht damit gerechnet, dass du dann wegfährst , denke ich. Ja, also ich bin jetzt auch nicht totaler Un mensch, wobei man das da sagen soll. Also du hättest. An diesem Punkt der Geschichte hättest du wirklich jedes Recht gehabt, ihn auch mitten auf dem Feldweg auszusetzen. Ja, aber wir waren so, keine Ahnung, zehn Minuten Fußweg von einer Bahnhaltstelle entfernt, aber ich bin so hart auf die Bremse getreten und habe ihn halt rausgeworfen . Und dann ist er zum Bahnhof gedackelt und es war sehr kalt in dieser Nacht, muss man dazu sagen. Und er ist dann zum Bahnhof gegangen, das habe ich noch gesehen. Ich bin dann bei mir zu Hause rein und hab geguckt, ob Züge fa hren und sie sind gefahren. Und dann hatten wir eine Woche gar keinen Kontakt . Und dann hat er sich wieder gemeldet . Mit welchen Worten ? Ich weiß es nicht mehr genauso nach dem Gottes. So ungefähr. Er war ja krank. Weil er kalt geworden ist. Korrekt, ja, weil es sind nämlich keine Züge mehr gefahren. Und er musste den ganzen Weg zu Fuß. Die 30 Minuten lang. Also mit dem Auto. Ich habe ja geguckt und es gab, da stand nicht Zug ausgefallen, sondern es sind Züge hintereinander gefahren. Und da dachte ich, also dass er ein Geschichtenerzähler ist, ja, ist mir während der Beziehung schon bewusst geworden, aber da dachte ich ich so, und dann habe gesagt: Nee, wer eine Woche seine Freundin ignoriert, anschweigt , das ist nicht s mehr für mich . Und dann hat er dann irgendwie noch so hier noch so gesagt: Ja, können wir uns nicht einfach wieder lieb haben . Und dann dachte ich so: Nee, können wir nicht mehr . Gott sei Dank. Und ja, ich weiß noch, das war spätabends, und dann hat er auf mich eingeredet die ganze Zeit und ich habe gesagt: du, ich muss jetzt auch schlafen, ich muss morgen wieder arbeiten, wir können drüber nach und dann können wir morgen noch mal sprechen. Und dann rief er mich am nächsten Morgen um halb acht an und hat mich gefragt, ob ich darüber nachgedacht habe. Und das war noch, also das war so der Moment, wo ich so dachte, ich kann das alles nicht mehr, ich kann das alles nicht mehr und ich will das alles nicht mehr. Und ja, da habe ich ihm gesagt, dass es nicht mehr gut wird. Und dann waren seine letzten Worte, zu mir geh und lass mich in Frieden . Ja. So habe ich auch reagiert. Ja . Und seitdem hatten wir nie wieder Kontakt. Gott sei Dank . Also, wie gut, dass er das dann auch gecheckt hat. Weil solche Leute können ja richtig ein Problem werden. Ja. Also er ist ja ein Problem, aber noch langfristig. Ja, also wir haben uns dann so ein halbes Jahr später nochmal an einem Ort gesehen, wo ich so auch dachte, hier das nicht so dein Bezirk, hier hörst du nicht hin. Wie hat dein Körper reagiert? Komplett Panik . Ja. Und da haben wir uns auch gesehen., Al alsoso wir haben uns beide wahrgen ommen und da habe ich da tatsächlich noch , glaube ich, zwei Tage später eine E-Mail bekommen, dass ich ihn beim nächsten Mal nicht so auffällig anschauen soll. Entschuldigung. Ja. Und da habe ich auch schon gar nicht mehr drauf reagiert, wo ich richtig stolz auf mich war, weil ich so dachte, früher hätte mich das wieder so wütend gemacht, weil so hör auf, immer zu sagen, ich bin das Problem. Weil naja. Und ja, da habe ich aber nicht mehr drauf reagiert und habe halt so gemerkt, okay, das der das ist für mich so durchch , ja, und das war so quasi der letzte Kontakt , ne, gar nicht, das war der vorletzte Kontaktversuch, und dann hat erst vor zwei Jahren Silvester nochmal versucht. Mit frohes Neues. Da hast du nicht drauf reagiert . Als du wieder zu dir gekommen bist, ja, in solchen Beziehungen ist man vermute ich mal wie in Trance. Was hast du, also Was ist in dir passiert, als du gemerkt hast, wow, was habe ich eigentlich da veranstaltet oder veranstalten lassen ? Charme Hast du eine Erklärung, wie dir, also wie das, wie der da dir so unter die Haut gehen konnte? Ich glaube, das oder ein nicht gesundes Verständnis von Aufmerksamkeit und zu dem Zeitpunkt Diebe . Wie alt warst du, als du ihn kennengelernt hast? Mitte 20 . In der sieben Jahre hattest du keinen Freund? Davor, ja. Woran ist es da gescheitert? Es war immer alles sehr unverbindlich. Wie hast du das aufgearbeitet, diese Beziehung? Also ich habe irgendwann Panikattacken entwickelt, die mich dann sehr eingeschränkt haben . Und ja, dann bin ich zur Therapie gegangen, aber ich hatte nicht so : also, ich hatte nicht so das Gefühl, dass sie geholfen hat, zumal ich am Anfang auch so einen Fragebogen ausfüllen musste und dass die Geschichte mit dem Krankenhaus da auch so angeschnitten wurde und sie hat nie darüber gesprochen . Ja, und nach drei Jahren hat sie dann irgendwann so zu mir gesagt, ah ja, ich glaube, sie können sich einfach nur nicht so gut entscheiden, aber sie kann hier nicht mehr weiterhelfen. . Ja. Okay. Was für eine Diagnose, ja. Gut. Na dann, ist ja kein Problem. Genau. Ja, na dann sind wir fertig hier. Wahnsinn. Es gibt Vögel da draußen. Ja, und dann habe ich noch, weil halt diese Panikattacken, also sie hat Ansätze gehabt, die ich auch nutzen konnte. Sie hat das ganz rational damals analysiert und meinte zu mir, was wäre halt das Schlimmste, was passieren könnte. Und also bei mir äußern sich diese Panikattacken nicht darin, dass ich halt dieses Gefühl habe, ich sterbe, sondern mein Magen-Darm-Trakt spielt völlig verrückt und entleert sich quasi. Ja. Und dann habe ich zu ihr gesagt: Naja, das Schlimmste, was passieren kann, dass ich nicht rechtzeitig irgendwo hinkomme . Ja, und dann hat sie gesagt: So ja, bei sterben würden sie nicht . Und es hat in dem Moment, also es hilft natürlich nicht, irgendwie damit zu arbeiten, aber dadurch, dass sie das gesagt hat, so ganz auf Rad Give me Werkzeug. Yeah, you know. Toll, danke. Dann ist ja okay. Genau, ja, nur viral gehen. Ja, okay, gut. Also . Aber über diese , wie nennen wir das Kindchen mal beim Namen, ja, es ist ja eine Vergewaltigung gewesen. Ja, heute weiß ich das, ja. Damit kann man ja arbeiten, das lernt man ja auch in der Ausbildung. Also darüber lohnt es sich ja auch zu sprechen, gerade wenn die Patientin oder Klientin Panikattacken hat. Es ist ja eine körperliche Reaktion auf Bedrohungs empfinden , ne? Ja . Dieses also rutscht , oder solche Leute haben besseren Zugriff natürlich auf Menschen, die den eigenen Wert nicht so gut einschätzen können. Sonst jemand mit gesunden Grenzen, der sagt, relativ schnell: Moment mal, geht's noch? Also, ja, die im Nachhinein hast du es ja auch, hast du gesagt, weißt du es, wie das so passiert ist, aber hast du das Gefühl, dass du jetzt diese Grenzen besser ziehen könntest? Schon ja. Ich versuche nur in diesem ganzen Scheiß auch etwas Positives für dich zu finden, weil man könnte natürlich auch sagen, einen besseren Intensivkurs hätte man sich kaum vorstellen können, für how not to. Also, da ist ja wirklich alles dr in gewesen, was katastrophal ist. Hast du das mit deinen Freundinnen mal durchgekaut im Nachhinein? Nein, nicht in dem Maße. Ich könnte mir vorstellen, dass das so als ja im Grunde nicht nur Reflexionsarbeit, sondern auch so zum Auflösen dieses Schamgefühls unheimlich gut wäre, weil es natürlich gar nichts gibt, wofür du dich schämen musst. Ist dir klar. Du bist ja nicht Täterin hier, sondern Opfer. Aber also , was mich manchmal so beschäftigt, ist, dass die Leute immer noch den Tätern so die Macht überlas sen, weil sie denken, es ist zu peinlich, was mir passiert ist, dass ich das zugelassen habe. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Also, der einzige Mensch, der sich im Grund und Boden schämen muss, ist dieser Mann. Und du gar nicht. Und es hilft meinem Empfinden nach total, wenn man es ausspricht. Sagt dies und jenes ist passiert. Und Teile davon kann man ja auch durchaus ja fast belachen, ja. Also, dass man nochmal ein zweites Date mit einem Mann eingeht, der einem auf den Arschhaut feste beim ersten Date, ja, das würde dir heute nicht mehr passieren. Aber dass du vielleicht in die Teile, die so eine gewisse Fluffigkeit zulassen , für dich in Erzählen mit deinen Freundinnen, das auch wahrnimmst, ja, das ist natürlich in der ganzen Tragik auch was sehr Groteskes haben kann . Dass du aber wirklich einfach nur jemand warst, der in dem Moment nicht kein gesundes Empfinden dafür hatte, wie man dich behandeln darf. Das ist ja okay. Also . Du bist ja heute nicht alleine hier . Du hast dich danach offensichtlich nochmal in die Männerwelt gewagt. Ja. Und dieser behandelt dich hoffentlich wie eine Königin. So wie es sein soll. Ja. Gut. Weiß er das ganze Ausmaß? Nein . Also ich merke in unserer Beziehung hin und wieder, dass mein Körper halt in diesem Modus schaltet, okay, was sagst du jetzt? Was sagst du nicht ? Wo hältst du besser den Mund? Weil du nicht weißt, was passiert, was ist die Konsequenz daraus . Aber da haben wir Gott sei Dank eine ganz gute Kommunikation . Aber lass ihn daran teilhaben, wenn du merkst, es geht zu. Ja, dass du sofort sagst, ich merke, wie ich hier reagiere, und ich überlege immer noch, ja, soll ich, was darf ich sagen und so weiter, weil du dann auch übst, dass eine gesunde zwischenmenschliche Beziehung so funktioniert, ne, dass du das mitteilen darfst. Ja, nein, also das machen wir auch, wenn ich merke , wir kommen in diese Situation . Aber er gibt mir überhaupt gar keinen Grund , da unsicher zu sein oder Angst zu haben oder dieses Gefühl, okay, wenn ich das jetzt kommuniziere, dann verlässt er den Raum und straft mich mit Schweigen , sondern ermutigt mich vielmehr dazu, die Dinge halt zu sagen und sagt mir einfach alles , was passiert, was sich bewegt, und dann mache ich das. Und dann ist er vielleicht in dem Moment nicht erfreut über das, was ich kommuniziere , aber er wiegt mich trotzdem in Sicherheit. Und ich weiß, dass ich mich fallen lassen kann, ohne Angst haben zu müssen, verlassen zu werden.. Ja Man muss ja auch nicht immer alles toll finden, was der andere sagt. Gilt ja für alle Beteiligten, aber man muss es respektieren. Das ist das Einzige, was man muss. Wie lange seid ihr zusammen? Jetzt seit einem Jahr . Gut. Bewahrt euch da so eine gesunde Kommunikationskultur. Auf jeden Fall. Das ist wirklich wichtig. Vielen Dank, dass du diese Geschichte geteilt hast. An deinem Geburtstag. Ja, danke. Es wird ein sehr besonderer Geburtstag bleiben. Wie alt bist du geworden? 35. Ja, schönes Alter . Also, ähm , weitermachen. Mach ich. Danke. Alles Liebe. Ich danke dir . Das war Paula Liebenlernen. Und wenn ihr auch mal dabei sein wollt, dann schreibt mir am besten auf Instagram oder geht auf meine Homepage, dort ist ein Button. Da steht Podcast, da könnt ihr euch bewerben. Vielen Dank.
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