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Paula Lieben Lernen

Paula Lambert

392 - Queen Chaos

May 26, 202648 min
Summary

In dieser Folge von Paula Lieben Lernen empfängt Paula Lambert ihren Gast Elisabeth, um über das Phänomen der massiven Prokrastination und das Gefühl eines blockierten Lebens zu sprechen. Die 42-jährige Elisabeth, alleinerziehende Mutter und berufstätig, beschreibt ihren Alltag als einen ständigen Kampf gegen eine Überladung durch Aufgaben und emotionale Erwartungen. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die herausfordernde Wohnsituation der beiden: Elisabeth lebt mit ihrem Sohn wieder bei ihren Eltern auf dem Land. Dies führt zu Konflikten bezüglich der Privatsphäre und Grenzziehung, da sie sich in einer ambivalenten Abhängigkeit befindet. Die Diskussion beleuchtet, wie dieses Umfeld, gepaart mit einer vermuteten ADHS-Diagnose, zu einem permanenten Gefühl von Chaos und Scham führt. Paula Lambert teilt eigene Erfahrungen mit ähnlichen organisatorischen Hürden und gibt praktische Tipps, um das Gehirn zu überlisten. Sie schlägt Methoden wie das „Bodydoubling“ vor und empfiehlt, Aufgaben in kleine, handhabbare Schritte zu unterteilen – etwa durch visuelle Hilfsmittel am Handgelenk –, um Dopamin-Schübe gezielt auszulösen. Das Gespräch endet mit dem dringenden Appell, Hilfe anzunehmen, sich von übermäßigen Erwartungen zu befreien und die eigene neurodivergente Arbeitsweise anzuerkennen, statt sich durch negativen Selbst-Talk weiter zu belasten.

Updated May 27, 2026

About This Episode

Elisabeth hat ein Thema: Prokrastinitis maximus. Beziehungen gelingen nicht, Abgrenzung von den Eltern auch nicht und überall schießen Häufchen wie Pilze aus dem Boden. Aber woran liegt es? Und ist es wirklich Aufschieberitis oder doch mehr? Paula hat da einen Verdacht. Der Sommer deines Lebens wartet auf dich! Du hast Lust, in einer ausgewählten Gruppe von Frauen an dir zu arbeiten und unter Paulas Anleitung nicht nur dein Inneres Kind zu heilen, sondern auch noch unbändigen Spaß beim Spielen zu haben? Dann ist CAMP PAULA das richtige für dich! https://paulalambert.de/camp-paula/

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More Episodes

397 - Trennung für Einsteiger

Jun 30, 202652 minSummary

In this episode of Paula Lieben Lernen, the host discusses the emotional complexities and practical challenges of ending a relationship. The conversation centers on navigating the transition from a partnership to separation, highlighting the importance of self-reflection and emotional intelligence during this difficult time. The host explores why letting go is often perceived as a failure and encourages listeners to reframe the end of a relationship as a necessary step for personal growth and future happiness. A key theme of the discussion is the maintenance of boundaries and the difficult process of disengaging from a former partner’s life. The host offers insights into managing the feelings of regret and the societal pressures that often complicate the healing process. By sharing perspectives on how to handle the lingering attachments that follow a breakup, the episode provides listeners with a roadmap for regaining their sense of self. Throughout the session, the emphasis remains on fostering resilience, understanding one’s own needs, and ultimately moving forward with clarity rather than dwelling on the pain of the past. It is a thoughtful examination of the courage required to start anew.

391 - Zusammen ist man mehr allein

May 19, 202652 minSummary

In this episode of Paula Lieben Lernen, the host welcomes her guest, Maya, who shares a candid and harrowing account of a past relationship defined by manipulation, gaslighting, and emotional boundary violations. Maya recounts how a connection that began with subtle red flags—such as physical boundary crossing and a lack of empathy during a medical emergency—slowly evolved into a suffocating cycle of control. Throughout the conversation, the discussion explores the dynamics of an unhealthy partnership, touching on themes of financial dependency, the systematic isolation from friends, and the exhausting mental toll of "walking on eggshells." A particularly poignant segment involves Maya describing how she was forced to navigate a severe health crisis while dealing with a partner who displayed extreme indifference and continued to manipulate her even during her recovery. Maya’s story serves as a powerful reflection on the gradual nature of emotional abuse and the difficulty of recognizing one’s own reality when caught in a web of gaslighting. The episode offers an insightful, honest look at the path toward reclaiming one’s autonomy and eventually finding the strength to walk away from a toxic environment.

390 - Die absolute Reflexion

May 12, 20261h 5mSummary

In dieser Episode von Paula lieben Lernen begrüßt die Gastgeberin ihren Gast Ayla. Gemeinsam tauchen sie in eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Aylas Lebensgeschichte ein, die von familiären Herausforderungen, einer späten Diagnose und der Suche nach authentischer Verbundenheit geprägt ist. Ayla berichtet offen über ihre Kindheit, in der sie trotz der Bemühungen ihrer Mutter oft Einsamkeit verspürte und sich früh in eine Welt der Träumereien zurückzog. Ein zentrales Thema ist die komplizierte Beziehung zu ihrem leiblichen Vater, den sie erst im Erwachsenenalter kennenlernte, sowie die Suche nach der eigenen Identität inmitten wechselnder familiärer Strukturen. Die hosts thematisieren dabei, wie diese frühen Prägungen heutige Bindungsmuster und den Wunsch nach Anerkennung beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Aylas Umgang mit Reizüberflutung, ihrer chronischen Erkrankung und dem ständigen Druck zur Produktivität. Die Episode beleuchtet, wie Ayla durch Achtsamkeit und das Zulassen von Ruhe lernt, sich von alten Mustern zu lösen. Das Gespräch bietet wertvolle Einblicke, wie man durch Selbstreflexion erkennt, welche Beziehungen und Lebensweisen tatsächlich guttun und wann es an der Zeit ist, Grenzen zum eigenen Schutz zu setzen.

389 - Und dann kam Paul

May 5, 202649 minSummary

In dieser Episode von Paula Lieben Lernen spricht Gastgeberin Paula Lambert mit der 29-jährigen Matthea über ein ebenso lebenswichtiges wie emotionales Thema: die prophylaktische Entfernung von Brust- und Eierstockgewebe aufgrund einer genetischen Veranlagung. Matthea, deren Mutter früh an Eierstockkrebs verstarb, wurde im Alter von 18 Jahren als Trägerin derselben Genmutation identifiziert, die auch als Angelina-Jolie-Gen bekannt ist. Im Gespräch schildert Matthea offen ihren Weg durch das Hochrisikoprogramm und die Entscheidung zu präventiven Operationen. Dabei thematisiert sie nicht nur die körperlichen Herausforderungen, wie etwa Wundheilungsstörungen und die psychische Belastung durch die körperliche Veränderung, sondern auch den Einfluss dieser lebensverändernden Diagnose auf ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie reflektiert darüber, wie die Erkrankung ihre damalige Partnerschaft auf die Probe stellte und wie sie schließlich zu einer neuen, stärkenden Beziehung fand. Ein zentraler Punkt ist zudem ihr politischer und privater Kampf für die Zulassung von Präimplantationsdiagnostik in Deutschland, um kommenden Generationen das genetische Risiko zu ersparen. Trotz der Schwere der Themen vermittelt das Gespräch ein kraftvolles Bild von Selbstakzeptanz, Resilienz und der Hoffnung, die in der Unterstützung durch geliebte Menschen liegt.

388 - Feelings, nothing more than feelings

Apr 28, 20261h 3mSummary

In dieser Episode von Paula Lieben Lernen spricht die Gastgeberin mit ihrem Gast Katharina über die tiefsitzende Angst, niemals eine erfüllende Partnerschaft zu finden. Mit 42 Jahren blickt Katharina auf eine schwierige familiäre Prägung zurück, die maßgeblich durch emotionale Distanz und Vernachlässigung in der Kindheit geprägt war. Sie reflektiert offen darüber, wie diese Erfahrungen sie dazu brachten, in vergangenen Beziehungen in emotionale Abhängigkeiten zu geraten und eigene Bedürfnisse zu unterdrücken, um gemocht zu werden. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die ständige Reflexion und der Drang, alles rational erklären zu wollen. Die Gastgeberin weist darauf hin, dass Katharina ihr Leben oft aus dem Kopf steuert, anstatt sich den schwierigen Gefühlen wirklich zu stellen. Gemeinsam erörtern sie, wie wichtig es ist, das eigene Bedürfnis nach Nähe zuzulassen und sich anderen gegenüber verletzlich zu zeigen, statt den Schmerz durch sofortiges Handeln oder Erklärungen zu überdecken. Sie diskutieren, wie eine gesunde Abgrenzung von der eigenen Herkunftsfamilie und das Setzen von Standards für das eigene Nervensystem helfen können, um echte emotionale Verbindungen in der Zukunft überhaupt möglich zu machen.

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